Clinical Services

Ein erwiesenes Sicherheitsrisiko
Alarmmüdigkeit

Mehr als nur laut


Der Anstieg der ausgegebenen Alarme stellt für alle Mitarbeiter, die für die Sicherheit des Patienten verantwortlich sind, eine zunehmende Belastung dar. Eine übermäßig hohe Anzahl an Alarmen in intensivmedizinischen Bereichen, insbesondere klinisch nicht relevante Alarme, können beim medizinischen Personal eine Desensibilisierung, die sogenannte Alarmmüdigkeit, zur Folge haben.

Alarmmüdigkeit kann dazu führen, dass Alarme aus Reflex ausgeschaltet, Überwachungsprotokolle missachtet und klinisch relevante Alarme übersehen werden. Das Pflegepersonal wird zusätzlich belastet und in der Versorgung der Patienten eingeschränkt.
Wird ein Alarm ausgelöst, möchte man sichergehen, dass er klinisch relevant ist.“

Ineke van de Pol

Pflegespezialistin auf der Intensivstation, St. Antonius-Krankenhaus, Niederlande

Ein Insiderblick auf die
Alarmmüdigkeit

In Zeiten von Personalknappheit sind Fehlalarme eine besondere Belastung. Ein Großteil des Pflegepersonals gibt an, unter Alarmmüdigkeit zu leiden, 1 was zu Stress, Depression, geringerer Effizienz und Burnout führen kann. Dieses Video versucht einen Eindruck davon zu vermitteln, wie es sich heutzutage anfühlt, inmitten von Alarmen einen Patienten zu versorgen.
Miniaturbild: YouTube-Video Insiderblick auf die Alarmmüdigkeit
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Übermäßige Fehlalarme
wirken sich auf viele Ebenen des Krankenhauses aus

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Klinisch

Das Übersehen von klinisch relevanten Alarmen kann die Patientensicherheit gefährden.
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Finanziell

Alarmmüdigkeit kann kostspielige Auswirkungen haben, wenn eine Verlegung auf die Intensivstation oder ein verlängerter Krankenhausaufenthalt nötig wird oder Rechtsstreitigkeiten drohen.
Symbol für betrieblich
Betrieblich

Ein Großteil des Pflegepersonals bestätigt, dass immer wieder Alarme auftreten, die kein medizinisches Eingreifen erfordern, jedoch die Patientenversorgung stören und das Vertrauen in Alarme verringern. 2
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Personal

 

Ein hohes Stressniveau durch pausenlose Lärmbelästigung in der Arbeitsumgebung kann beim Pflegepersonal zum Burnout beitragen.

Wichtige Fakten über Alarmmüdigkeit


Wenn Sie bedenken, dass Patienten, Pflegepersonal und Familien bis zu 700 Alarmen pro Tag ausgesetzt sein können, 3 überrascht es nicht, dass Alarmmüdigkeit ein ernstes Problem darstellt. Und dennoch verfügen nur wenige Krankenhäuser über umfassende Programme zur Bewältigung der „Alarmbelastung“. Zudem fehlt bislang eine klare, evidenzbasierte Praxis – denn kein Patient und kein Krankenhaus gleicht genau dem anderen. Das Verständnis der Tragweite des Problems ist ein wichtiger erster Schritt. Machen Sie sich selbst und Ihre Kollegen zunächst mit diesen Fakten der jüngsten Forschungsstudien vertraut.

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Alarmmanagement

Alarme sind eine gute Sache… nicht wahr? Sensibilisieren Sie Ihr Team für das Thema Alarmmüdigkeit mit Hilfe dieses Moduls, das von einem Philips Berater für Alarmmanagement entwickelt wurde.

Dieses herunterladbare Material und das Video beschreiben im Detail die Grundursachen und die Auswirkungen von Alarmmüdigkeit. Zudem präsentieren sie Forschungsergebnisse dazu, wie dieses Problem derzeit wahrgenommen wird.
Miniaturbild: Registrierung für Alarm Management 101
Miniaturbild: Der Preis, den die Patienten bezahlen

Der Preis, den die Patienten bezahlen

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Was sind die treibenden Faktoren hinter der Alarmmüdigkeit?

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Miniaturbild: Was sind die treibenden Faktoren hinter der Alarmmüdigkeit?
Miniaturbild: praktische Hilfestellung

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Fußnoten:

 

1 Juniper Consulting. Junicon Web Survey, 2012.

2 Casey, S., Avalos, G., & Dowling, M. (2018). Critical care nurses’ knowledge of alarm fatigue and practices towards alarms: A multicentre study. Intensive and Critical Care Nursing, 48, 36–41.

3 Cvach, M., „Monitor Alarm Fatigue: An Integrative Review“, Biomedical Instrumentation & Technology, July/August 2012, pp. 268-277.