MRCAT Prostate + Auto-Konturierung Klinische MR-RT-Anwendung

MRCAT Prostate + Auto-Konturierung

Klinische MR-RT-Anwendung

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Als klinisches Anwendungsmodul für Ingenia MR-RT liefert MRCAT Prostate + Auto-Konturierung innerhalb von nur 20 Minuten Schwächungskarten und automatische MR-basierte Konturen von Prostata und kritischen Organen – alles in einem wiederholbaren Arbeitsablauf mit nur einem Mausklick.<br>

Eigenschaften
Höhere Geschwindigkeit, Genauigkeit und Einheitlichkeit
Höhere Geschwindigkeit, Genauigkeit und Einheitlichkeit

Höhere Geschwindigkeit, Genauigkeit und Einheitlichkeit

Weil bei MRCAT Prostate nur Daten aus MR-Bildern erforderlich sind, verringert sich die Organisation und Koordination von Untersuchungen, die MR-CT-Registrierung entfällt und die Patienten müssen sich nicht mehreren Verfahren unterziehen. Zudem automatisiert die Auto-Konturierung arbeitsintensive und repetitive Standardaufgaben, gleichzeitig werden durch manuelle Arbeitsschritte verursachte Schwankungen und Fehler reduziert. Dies verbessert die Einheitlichkeit und Reproduzierbarkeit und sorgt für mehr Sicherheit beim Planungsprozess.
Robustes, einheitliches Bildverarbeitungsprotokoll
Robustes, einheitliches Bildverarbeitungsprotokoll

Robustes, einheitliches Bildverarbeitungsprotokoll

Ein spezielles Bildverarbeitungsprotokoll enthält einen T1W mDIXON XD- und einen T2W TSE-Scan als Quelldaten für die Erstellung von MRCAT-Dichtekarten und für die Auto-Konturierung. Das Protokoll ist standardisiert und liefert somit einheitliche Ergebnisse. Das gesamte Bildverarbeitungsprotokoll nimmt weniger als 17 Minuten in Anspruch und hilft, Bewegungen während der Untersuchung möglichst gering zu halten; die Patienten müssen weniger lange immobilisiert werden und der Patientendurchsatz wird gesteigert.
Automatische Erstellung synthetischer CT-Bilder
Automatische Erstellung synthetischer CT-Bilder

Automatische Erstellung synthetischer CT-Bilder

MRCAT Prostate erstellt automatisch Schwächungskarten mit dem hochauflösenden mDIXON-Scan als Quelle. Intelligente, validierte Algorithmen ermöglichen die automatische Gewebesegmentierung und Zuweisung von Hounsfield-Einheiten; es entstehen MRCAT-Bilder mit CT-ähnlichen Dichtedaten zur Dosisberechnung – direkt an der MR-Konsole.
Genaue Dosisplanung
Genaue Dosisplanung

Genaue Dosisplanung

Bei der Entwicklung des MRCAT Prostate Scanprotokolls und der Algorithmen zur Bilderstellung wurden die strengen Anforderungen der Strahlentherapie an die Genauigkeit berücksichtigt. MRCAT Prostate Bilder haben eine hohe geometrische Genauigkeit* und in Validierungsstudien wurde nachgewiesen, dass MRCAT-basierte Dosispläne robust und CT-basierten Plänen gleichwertig** sind, was die Sicherheit bei der Dosisplanung fördert.
Genaue*** Konturen mit wenigen oder gar keinen Bedienungsschritten
Genaue*** Konturen mit wenigen oder gar keinen Bedienungsschritten

Genaue*** Konturen mit wenigen oder gar keinen Bedienungsschritten

Die MR-basierte Auto-Konturierung erstellt automatisch Konturen von Prostata und kritischen Strukturen; dadurch werden im Vergleich zu manuellen Methoden repetitive Aufgaben und Zeitaufwand reduziert. Sie verwendet spezielle MR-Bildverarbeitungsdaten aus den 3D T2W TSE- und T1W mDIXON XD-Sequenzen sowie modellbasierte adaptive Algorithmen. Die Abgrenzung von Prostata und kritischen Strukturen durch die Auto-Konturierung wurde als genau nachgewiesen (durchschnittlicher Abstand 1,5 mm)*** bei mindestens 70% der beurteilten Konturen****. Dadurch verringert sich die Notwendigkeit einer manuellen Konturierung oder manueller Anpassungen und die Einheitlichkeit wird erhöht.
MRT als primärer Bildsatz zur Behandlungsplanung
MRT als primärer Bildsatz zur Behandlungsplanung

MRT als primärer Bildsatz zur Behandlungsplanung

Die an der MR-Konsole erstellten MRCAT-Bilder entsprechen dem DICOM-Standard (Modalität CT) und können daher als primärer Bilddatensatz in Behandlungsplanungssysteme exportiert werden. Im Zusammenspiel mit den erstellten Konturen (RTSTRUCT) und der Möglichkeit, MRCAT-basierte digital rekonstruierte Röntgenbilder (DRRs) zu erstellen, können Sie Ihren herkömmlichen CT-basierten Arbeitsablauf durch einen MR-only-Arbeitsablauf für die Strahlentherapie ersetzen – von der Bildverarbeitung und Planung bis hin zur Positionsbestätigung.
Schneller Einsatz der Philips MR-only-Strahlentherapie
Schneller Einsatz der Philips MR-only-Strahlentherapie

Schneller Einsatz der Philips MR-only-Strahlentherapie

Wir wissen, dass Sie zur erfolgreichen Aufnahme der MR-only-Strahlentherapie in Ihre klinische Routine nicht nur an die Bildverarbeitung selbst denken, sondern auch wichtige Schritte wie Patientenmarkierung, Positionsbestätigung und Qualitätssicherung berücksichtigen müssen. Wir unterstützen Sie gerne bei diesem Prozess und bieten Ihnen spezielle Arbeitsablaufbeschreibungen, Best Practices und eine individuelle Schulungsberatung für die Einarbeitung in diese neue Behandlungsperspektive.
  • *„Genau“ bedeutet: MRCAT-Bilderfassung liefert eine geometrische Gesamtgenauigkeit der Bilddaten von <±1 mm in einem sphärischen Volumen mit <20 cm Durchmesser (DSV) und eine geometrische Gesamtgenauigkeit der Bilddaten von <±2 mm in einem sphärischen Volumen mit <40 cm Durchmesser (DSV)*. *Bei über 95% der Punkte innerhalb des Volumens auf 32 cm in z-Richtung beschränkt.
  • **Die auf MRCAT-Bildern basierende simulierte Dosis unterscheidet sich bei >95% der Patienten mit Prostatakarzinom nicht von einem CT-basierten EBRT-Plan (Gammaanalysekriterium 3%/3 mm bei 99% der Voxel oder mehr als 75% der Höchstdosis erreicht).
  • ***„Genau“ bedeutet: 95. Perzentil modifizierter Hausdorff-Abstand <5 mm im Vergleich zu von Experten manuell ausgeführten Konturen. Der durchschnittliche Abstand beträgt <1,5 mm und wird als durchschnittlicher modifizierter Hausdorff-Abstand im Vergleich zu von Experten manuell ausgeführten Konturen gemessen.
  • ****Basierend auf 49 Fällen (jeweils für anatomische Bereiche Prostata, Blase, Rektum, Bulbus penis und Femurköpfe)