Wozu dient digitale Pathologie und wie rationalisiert sie den Diagnoseprozess?

von Philips ∙ 3. März 2025 ∙  4 Min. Lesedauer

Pathology

Diagnostic and clinical informatics

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Die Zahl der Krebserkrankungen steigt,1 die Zahl der Pathologinnen und Pathologen weltweit jedoch nicht.2 Die digitale Pathologie von Philips hilft, Patholog*innen zu entlasten, indem sie Arbeitsabläufe optimiert, Diagnoseprozesse verbessert, Partnerschaften erleichtert und eine standortunabhängige Zusammenarbeit ermöglicht. Die digitale Pathologie kann die Produktivität um bis zu 18 % steigern3 , da sie zeitaufwändige Verwaltungsaufgaben eliminiert, Kosten senkt und die Laborleistung verbessert. Digitalisierte Arbeitsabläufe optimieren den Diagnoseprozess und vernetzen Teams, um Ressourcen zu maximieren, während konsolidierte Patientendaten fundierte Entscheidungen ermöglichen.

Auf einen Blick:

  • Digitale Pathologie optimiert Arbeitsabläufe, ermöglicht die Zusammenarbeit unabhängig vom Standort und beseitigt Probleme bei der Handhabung von Materialien, einschließlich des Verlusts oder der Beschädigung von Proben.
  • Die digitale Pathologie ermöglicht eine effizientere Fallbearbeitung, einen schnelleren Zugriff auf Bilddaten und eine deutliche Entlastung physischer Archivstrukturen.6
  • Das Philips Digital Pathology Business Case Tool ermöglicht eine individuelle Bewertung des Potenzials einer Umstellung auf einen vollständig digitalen histopathologischen Arbeitsablauf.

 

What is digital pathology?

Die digitale Pathologie ermöglicht es Pathologinnen und Pathologen, das Mikroskop hinter sich zu lassen und die Produktivität zu steigern.

Die digitale Pathologie von Philips zielt darauf ab, den Druck auf Patholog*innen zu verringern, indem Arbeitsabläufe optimiert, Diagnoseprozesse verbessert, Partnerschaften erleichtert und eine standortunabhängige Zusammenarbeit ermöglicht werden.

Die digitale Pathologie könnte auch unmittelbare Auswirkungen auf die Patientenversorgung haben: Der digitale Arbeitsablauf könnte Probleme bei der Handhabung von Materialien beseitigen und Anomalien sofort aufdecken. Dank der Digitalisierung müssen Pathologinnen und Pathologen auch nicht mehr befürchten, dass Proben verloren gehen oder beschädigt werden. Der Einsatz dieser Technologie könnte die Produktivität um bis zu 18 % steigern3, da zeitaufwändige Verwaltungsaufgaben entfallen, Kosten gesenkt werden und die Laborleistung verbessert wird. Sowohl im Bereich des Scannens als auch in der IT erfüllt die Technologie nun endlich die erforderlichen Standards für die digitale Pathologie in Bezug auf Software-Reifegrad sowie Netzwerk-, Rechen- und Speicherkapazitäten.

Zu den klinischen Laboratorien für Pathologie außerhalb der USA, die die Umstellung auf die digitale Pathologie abgeschlossen haben, gehören das Saint-Joseph-Krankenhaus in Paris, die Krankenhäuser Granada in Spanien, Hall in Tirol und St. Pölten in Österreich, Göttingen in Deutschland, IDEXX (weltweit) und Finn im Vereinigten Königreich. Die Philips IntelliSite Pathology Solution4 ist für die primäre diagnostische Auswertung und Freigabe von digitalen Pathologie-Präparaten aus formalinfixierten, in Paraffin eingebetteten (FFPE) Geweben zugelassen.

Person looking at the Digital Pathology - Pathology Scanner SG series

Ist digitale Pathologie das Richtige für Sie? Vorausschauend planen und den Business-Case erstellen

Um einen guten Business Case für die digitale Pathologie zu erstellen, ist es wichtig, vorauszuplanen. Überlegen Sie, wie Ihr digitales Labor aussehen soll, welche Änderungen Sie vornehmen sollten und wo Sie investieren müssen. Wenn Sie diese Fragen beantworten können, sollte ein reibungsloser Übergang möglich sein und sich die Investition rentieren. Langfristig überwiegen die Vorteile der digitalen Pathologie die Kosten. Die digitale Pathologie vereinfacht die Logistik, spart Zeit und ermöglicht es Pathologinnen und Pathologen, effizienter zu arbeiten. Philips bietet ein Business Case-Tool an, das Laboren bei der Entscheidung helfen kann, ob der Übergang zur digitalen Pathologie für sie sinnvoll ist.

Vorteile der digitalen Pathologie in Bezug auf Logistik und Diagnosezeit

Der erste wesentliche Vorteil der digitalen Pathologie liegt in der Logistik. Sie müssen nicht mehr Ihre physischen Archive durchsuchen, benötigen keinen Verwaltungsassistenten mehr für das Management Ihrer Speicher- und Ablagesysteme und können durch die Optimierung Ihres Personal- und Platzbedarfs Kosten einsparen.

Lesen Sie dazu den Artikel „Evaluating the benefits of digital pathology implementation: Time savings in laboratory logistics“ (Bewertung der Vorteile der Einführung der digitalen Pathologie: Zeitersparnis in der Laborlogistik) von Alexi Baidoshvili, Anca Bucur, Jasper van Leeuwen, Jeroen van der Laak, Philip Kluin und Paul J van Diest. Der zweite wesentliche Vorteil ist die Diagnosezeit. Die digitale Diagnostik, einschließlich der digitalen Betrachtung von Objektträgern, ist schneller als die Mikroskopuntersuchung. Das bedeutet, dass Sie sowohl Ihre Kapazität als auch Ihre Effizienz steigern können. Darüber hinaus ist die Qualität der digitalen Diagnostik sogar besser als bei Objektträgern.

In einem herkömmlichen Labor wird ein Objektträger mehrmals vom Archiv zum Arbeitsplatz der Patholog*innen und zurück transportiert. Mit digitalen Objektträgern entfällt dieser unnötige Arbeitsaufwand. Die Arbeit wird schneller und komfortabler, und das Personal kann für andere Aufgaben eingesetzt werden.

Advantages of digital pathology in logistics and diagnostic time

Bewerten Sie die potenziellen Vorteile der Digitalisierung in der Pathologie.

Damit die Branche das volle Potenzial der Digitalisierung ausschöpfen kann, hat Philips eine einzigartige Ressource geschaffen: das Digital Pathology Business Case Tool. Seine Algorithmen erstellen eine individuelle Prozessablaufanalyse für jedes Labor und liefern die Mittel, um den wichtigsten Entscheidungstragenden in Gesundheitsorganisationen die bestmöglichen finanziellen Argumente zu präsentieren. Die Daten kombinieren die evidenzbasierten Analysen von Philips mit den unabhängigen Erfahrungen europäischer Labore, die bereits von digitalen Arbeitsabläufen profitieren.

Das hilft Ihnen, das Potenzial eines vollständig digitalen Histopathologie-Workflows zu bewerten. Die digitale Pathologie rationalisiert nicht nur die Befundung von Objektträgern. Entscheidend ist, dass das Tool einem Labor die Möglichkeit bietet, seine eigene Prozessablaufanalyse zu erstellen. Es stellt eine Kernvorlage zur Verfügung, die mit Daten angepasst werden kann, die für die spezifischen Herausforderungen oder Spezialisierungen eines bestimmten Krankenhauses relevant sind. Die detaillierten Kostenprognosen des Tools umfassen Prozessinput und Investitionsausgaben, angefangen bei den Kosten für Scanner und Änderungen der IT-Infrastruktur bis hin zur Bereitstellung der Algorithmen, die der Bildanalyse zugrunde liegen.

Im Rahmen der Quantifizierung der Workflow-Kosteneinsparungen für eine Post-Digitalisierungsumgebung werden die aktuellen Archivierungskosten, die vorhandene Infrastruktur (z. B. Mikroskope und andere Verschleißartikel), Wartungskosten, Platzbedarf, Wiederholungsarbeiten aufgrund von Ausfällen sowie die Kosten für die Algorithmen zur Bildanalyse untersucht. Sobald die individuellen Daten des Labors eingegeben sind, erstellt das System anhand verschiedener Finanzmodellierungsmethoden, darunter auch solche, die von Philips Capital unterstützt werden, einen Business Case. Dies ist eine kostenlose Ressource. Philips stellt außerdem seine Expertinnen und Experten zur Verfügung, falls Labore Unterstützung bei der Durchführung dieser Informationsanalyse benötigen.

Broschüre: Philips IntelliSite Pathologie

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Fußnoten
 

1. World Cancer Report, WHO (2014)
2. Physician Specialty Data Report, AAMC (2016)
3. Alexi Baidoshvili, Webinar „The benefits and challenges of digitizing your workflow“, 1. März 2017 17:00 Uhr bis 18:00 Uhr MEZ
4. Die Philips IntelliSite Pathology Solution hat die Marktzulassung als IVD für die Primärdiagnostik in rund 50 Ländern erhalten, darunter im EWR (Europäischer Wirtschaftsraum), in den USA, Kanada, Japan, Südkorea und weiteren Ländern in Asien, im Nahen Osten und in Südamerika.
5. 5. Produktivitätssteigerungen: Philips DCP-Umfrage (2018)
6. Die Digitalisierung ersetzt jedoch nicht die gesetzlich vorgeschriebene Aufbewahrung von Paraffinblöcken und histologischen Präparaten, die in vielen Ländern – darunter die DACH-Region – weiterhin verpflichtend ist.

Rechtshinweis
 

Die Ergebnisse gelten spezifisch für die Einrichtung, in der sie ermittelt wurden, und entsprechen möglicherweise nicht den in anderen Einrichtungen möglichen Ergebnissen. Ergebnisse können in anderen Fällen anders ausfallen.

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