Philips stellt neue Telemetrie-Plattform vor
Die Plattform unterstützt die kontinuierliche Herzüberwachung und hilft bei der Verbesserung des Alarmmanagement
- Okt. 29, 2026
- 4 Min. Lesezeit
Kurz zusammengefasst
Vernetzte Plattform zur kontinuierlichen kardialen Überwachung auch außerhalb des Patientenbetts
Klinische Arbeitsabläufe lassen sich vereinfachen und das Alarmmanagement kann optimiert werden
Hamburg – Royal Philips (NYSE: PHG, AEX: PHIA), ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich Gesundheitstechnologie, stellt eine neue Telemetrie-Plattform vor. Sie wurde entwickelt, um eine kontinuierliche Herzüberwachung zu unterstützen und medizinisches Fachpersonal bei anspruchsvollen klinischen Arbeitsabläufen und beim Alarmmanagement zu entlasten.
KI verbessert die Versorgung
Die Ergebnisse zeigen: Dort, wo KI eingesetzt wird, entsteht eine „KI-Dividende“: KI spart Zeit, erweitert Kapazitäten und unterstützt die klinische Entscheidungsfindung. Mehr als drei Viertel der Gesundheitsfachkräfte in Deutschland (77 Prozent) glauben, dass KI die Behandlungsergebnisse verbessern kann. 63 Prozent sind der Ansicht, dass die Vorteile inzwischen die Risiken überwiegen.
Zur Plattform gehört der Telemetrie-Monitor 5500, ein leichtes, robustes und am Körper tragbares Überwachungsgerät mit intuitiver Touchscreen-Bedienung. Es ermöglicht die kontinuierliche kardiale Überwachung auch während der Mobilisation von Patientinnen und Patienten. Gleichzeitig unterstützt die Plattform effiziente klinische und betriebliche Abläufe und sorgt für eine sichere Nutzung der Patientendaten.
Gesundheitseinrichtungen stehen vor der Herausforderung, die frühzeitige Mobilisierung von Patientinnen und Patienten zu fördern und gleichzeitig dem anhaltenden Fachkräftemangel zu begegnen. Eine frühe postoperative Mobilisierung ist ein zentraler Bestandteil moderner Enhanced-Recovery-Konzepte. Sie kann die funktionelle Genesung unterstützen sowie die negativen Folgen längerer Bettruhe verringern. [1] Gleichzeitig belasten Personalengpässe und Schwierigkeiten bei der Mitarbeiterbindung die Gesundheitssysteme in Deutschland und anderen europäischen Ländern. [2]
Die Philips Telemetrie-Plattform begegnet diesen Herausforderungen: Sie verbindet ein tragbares Überwachungsgerät zur Förderung der Mobilität von Herzpatientinnen und -patienten mit intelligenten Workflow-Funktionen. Dazu gehören ein vereinfachtes Alarmmanagement und datengestützte Analysen, die die klinische Entscheidungsfindung unterstützen.
Wir hören immer wieder, wie stark nicht relevante Alarme und sich wiederholende Routineaufgaben den klinischen Alltag beeinträchtigen. Diese Plattform bietet eine durchgängig vernetzte Lösung, die das Telemetrie-Management im Krankenhaus optimiert.
Holger Voderberg
"Wir hören immer wieder, wie stark nicht relevante Alarme und sich wiederholende Routineaufgaben den klinischen Alltag beeinträchtigen. Diese Plattform bietet eine durchgängig vernetzte Lösung, die das Telemetrie-Management im Krankenhaus optimiert", sagt Holger Voderberg, Leiter des Geschäftsbereichs Hospital and Ambulantory Monitoring, Philips GmbH Market DACH. „Die Kombination aus modernen klinischen Systemen für die Entscheidungsunterstützung, datenbasierte Analysen und sichere Patientenüberwachung helfen Gesundheitseinrichtungen dabei, die Patientenversorgung zu verbessern, Arbeitsabläufe effizienter zu gestalten und die Alarmbelastung zu reduzieren."
Die sichere und einrichtungsweit vernetzbare Telemetrie-Plattform bietet:
- Vereinfachte Arbeitsabläufe – Ein kompaktes, leichtes und tragbares Überwachungsgerät mit benutzerfreundlichem Touchscreen, dass die kontinuierliche kardiale Überwachung auch bei der Mobilisierung von Patientinnen und Patienten erlaubt.
- Datengestützte Entscheidungsunterstützung – Retrospektive Analysen helfen Behandlungsteams, während der Telemetrie-Überwachung Trends im Alarmgeschehen und bei der Verschlechterung des Patientenzustandes schneller zu erkennen.
- Vernetzte Koordination am Patientenbett – Die Plattform trägt zu effizienteren stationären und mobilen Arbeitsabläufen innerhalb des Krankenhausnetzwerks bei, bei Aufnahmen und Verlegungen sowie bei der Erfassung von EKG-Streifen. So kann sie zu reibungslosen Übergängen zwischen verschiedenen Versorgungsbereichen beitragen.
Das Philips Monitoring-Portfolio vernetzt geräte- und systemübergreifend Patientendaten mit innovativen Lösungen zur Entscheidungsunterstützung, Frühwarnsystemen, individuellen Algorithmen und modernen Datenvisualisierungen. Diese Funktionen schaffen einen umfassenderen Überblick über Patientendaten und unterstützen effiziente klinische Arbeitsabläufe. Mit diesen Innovationen verfolgt Philips das Ziel, eine bessere Versorgung für mehr Menschen zu ermöglichen.
Quellen
- Alsuwaylihi A. et al. Importance of early postoperative mobilization: comprehensive review. BJS Open. 2026;10(2)
- OECD/Europäische Kommission. Health at a Glance: Europe 2024