Produkte
Wir orientieren uns an einer ausführlichen Liste von verbotenen Stoffen, die in unseren Produkten unzulässig sind. Zusätzlich verwenden wir eine Liste von Stoffen, die vorsorglich kritisch von uns betrachtet werden.
Entwicklung von Brachenlisten
Seit den frühen 90er Jahren gehören wir im Rahmen des europäischen Industrieverbandes, damals EACEM, zu den Vorreitern bei der Entwicklung von einheitlichen Listen für die Elektrobranche.
Wir haben uns an einer globalen Initiative beteiligt, die zum Ziel hat, eine Liste mit bedenklichen Chemikalien für Elektronikprodukte oder mit Standards für praktikable Verfahren zum Test von Elektronikprodukten auf bestimmte gefährliche Stoffe zu entwickeln. Diese Stoffe sind gemäß der EU-Richtlinie zur Beschränkung der Verwendung gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten (RoHS), die am 1. Juli 2006 in Kraft trat, verboten.
Wir arbeiten im Rahmen des Electronics Industry Code of Conduct (EICC) mit anderen Unternehmen zusammen, um die Anforderungen der Branche hinsichtlich der Lieferantenkette zu harmonisieren.
Beispiele für den freiwilligen Verzicht (auf Grundlage des Vorsorgeprinzips)
Polyvynilchlorid
Polyvynilchlorid (PVC) ist ein Polymer mit Eigenschaften, die sich für viele Anwendungen eignen. Jedoch gibt es Interessengruppen, die potenzielle Nebeneffekte für die Umwelt, z. B. unsicheres Recycling außerhalb gut ausgerüsteter Recyclingsysteme, anmahnen. PVC wird meist in Blisterpackungen für kleine Produkte verwendet. Seit Mitte der 90er Jahre verwenden wir in unseren Verpackungen kein PVC mehr, da die Verpackung "verloren gehen" und unkontrolliert entsorgt oder während des Recyclings von Verpackungen unsachgemäß behandelt werden kann. Bestimmte Teile des Polymers werden auch in Elektronikprodukten oder Kabeln verwendet.
PVC-freie Testprodukte
Wir haben 2008 ein Projekt gestartet, bei dem PVC in bestimmten Produkten für die Endverbraucher ersetzt wird. Damit wollen wir bis Ende 2008 PVC-freie Produktmodelle für den Endverbraucher auf den Markt bringen.
Verzicht auf PVC
Diese Testprodukte sollen verlässliche Informationen bieten, die einen Verzicht auf PVC für alle nach dem 31. Dezember 2010 auf den Markt kommenden Produkte für Endverbraucher ermöglichen.
Bromierte Flammschutzmittel
Alle Produkte von Phillips werden nach höchsten Qualitäts- und Sicherheitsstandards entwickelt. In manchen Fällen ist es jedoch nicht leicht, die Einhaltung von Vorgaben für die Produktsicherheit und die Verringerung der Umweltbelastung in Einklang zu bringen.
Wir haben 1998 damit begonnen, die Verwendung von Flammschutzmitteln wie polybromierte Biphenyle (PBB) oder polybromierte Diphenylether (PBDE) unter Anwendung der EU-Richtlinie RoHS in vielen Produktkategorien proaktiv zu beschränken.
Unsere Strategie besteht darin, die Gehäuse von Philips Flachbildfernsehern zwar aus feuerfesten Materialien, aber ohne Verwendung von bromierten Flammschutzmitteln herzustellen. Wir haben diese Strategie in Europa vollständig umgesetzt und sind dabei, sie auch in anderen Teilen der Welt einzuführen. Um den Abbau von bromierten Flammschutzmitteln in allen Produkten für den Endverbraucher vorzubereiten, sind wir dabei, alternative Materialien für Platinen zu erforschen.
Testprodukte ohne bromierte Flammschutzmittel
Wir haben 2008 ein Projekt gestartet, bei dem bromierte Flammschutzmittel in bestimmten Produkten für Endverbraucher ersetzt werden. Damit wollen wir bis Ende 2008 Produktmodelle für Endverbraucher ohne bromierte Flammschutzmittel auf den Markt bringen.
Verzicht auf bromierte Flammschutzmittel
Diese Testprodukte sollen verlässliche Informationen bieten, die einen Verzicht auf bromierte Flammschutzmittel für alle nach dem 31. Dezember 2010 auf den Markt kommenden Produkte für Endverbraucher ermöglichen.
Andere Chemikalien
Wir arbeiten aktiv daran, potenziell bedenkliche Substanzen wie Arsen, sämtliche Phthalate sowie Antimon künftig nicht mehr zu verwenden.
Arsen
Wir beabsichtigen, von 2008 an Arsen aus Fernsehbildschirmen und anderen Bildschirmprodukten zu entfernen. Arsen wird häufig in Fernsehbildschirmen eingesetzt, und obwohl die Substanz während der normalen Lebensdauer des Geräts nicht austreten kann, könnte sie in der Zukunft nach der Entsorgung des Geräts zu Umweltproblemen führen.
Wir sind auf der Suche nach Möglichkeiten, auch andere in solchen Bildschirmgläsern vorkommende Schwermetalle zu entfernen. Das oberste Ziel besteht darin, Glasarten zu verwenden, die nach dem Ende der Lebensdauer des Geräts optimal recycelt werden können.
Phthalate und Antimon
Sämtliche Phthalate und Antimon/Antimonverbindungen werden zum 31. Dezember 2010 nicht mehr in neuen Produkten für den Endverbraucher verwendet, die nach diesem Datum auf den Markt kommen.
Prozesse (Produktion)
Wir orientieren uns an einer Liste von verbotenen Stoffen, die bei Produktionsprozessen auf keinen Fall eingesetzt werden dürfen. Darüber hinaus verwenden wir eine Liste gefährlicher Stoffe, deren Einsatz wir entweder stark beschränken oder vermeiden möchten, und eine Liste fraglicher Stoffe, die vom Standpunkt der Vorsorge aus von uns kritisch betrachtet werden.
Diese Listen für Produkte und Prozesse können auf der rechten Seite heruntergeladen werden.
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