Philips und Maquet zeigen neuste Hybrid-Operationssaal-Lösung auf der Medica 2010

November 24, 2010

Düsseldorf: Philips präsentiert auf der Medica 2010 zusammen mit der Maquet-Gruppe die neueste Ausführung eines Hybrid –OP-Saals. Maßgeblicher Teil der Lösung sind das Philips Angiographie-System Allura Xper FD20C und der Allura HeartNavigator, die mit dem Maquet OP-Tisch kombiniert werden und dadurch eine voll integrierte Lösung darstellen.

 

Die Hybrid-OP-Lösung ist aus dem steigenden Bedarf an minimal-invasiven Eingriffen zur Behandlung struktureller und degenerativer Herzerkrankungen heraus gewachsen. In ihr sind die technischen Voraussetzungen vereint, um sowohl offene als auch endovaskuläre minimalinvasive Eingriffe am Herz im selben OP-Saal durchführen zu können oder diese miteinander zu kombinieren. So können zukünftig auch mehr  Patienten behandelt werden, die für offene Eingriffe zu krank oder zu schwach sind.

 

Bisher wurden Koronarinterventionen mittels Röntgenbildgebung in Herzkatheterlaboren gesteuert und durchgeführt. In letzter Zeit hat dabei aber auch die Bedeutung der live 3D-Ultraschall-Bildgebung zur Darstellung komplexer Strukturen des Herzens zugenommen. Die Philips/Maquet-Hybrid OP-Lösung vereint nun die Hygienevorgaben und die Instrumente herkömmlicher OP-Räume mit den Röntgen- und Ultraschall-Bildgebungssystemen sowie den Strahlenschutzbestimmungen von Herzkatheterlaboren.

 

Das Philips Allura Xper FD20C ist ein flexibles Röntgensystem mit großem 20-Zoll-Flachdetektor für die minimalinvasive Herzchirurgie. Der Philips Allura  HeartNavigator überlagert die im Vorwege erstellten dreidimensionalen CT Bilder der Herzens, mit den Bildern der Live-Durchleuchtung, die während des Eingriffs gewonnen werden. Damit ist die virtuelle Klappenimplantation und die Planung der einzelnen Schritte möglich, bevor der Eingriff real erfolgt. Der Maquet MAGNUS OP-Tisch ist mit einer Karbonfaser-Tischplatte ausgestattet, die nahezu 360°-Röntgendurchlässigkeit bietet, um eine optimale Bildqualität zu erzielen. Der Tisch ist in sechs Versionen mit verschiedenen Längen und Verfahrwegen erhältlich. Das Bildgebungssystem kommuniziert synchron mit dem Tisch, um optimale Bildergebnisse und einen reibungslosen OP-Ablauf zu gewährleisten. Maquet bietet darüber hinaus eine individuelle Raumplanung an, die auf Basis einer hochentwickelten 3D-Simulationssoftware stattfindet. Wände, Deckenkonstruktionen mit Laminar-Airflow-Feld, Beleuchtung und weitere Installationselemente können individuell angefertigt und installiert werden.

 

„Durch die effiziente Kombination von Komponenten aus dem Herzkatheterlabor und aus dem OP-Saal bietet dieser Hybrid-OP die idealen Voraussetzungen, um die Behandlungsqualität der Patienten zu steigern“, so Uwe Hubrig Produktspezialist Cardiovascular von Philips. „Minimalinvasive Eingriffe führen im Allgemeinen zu einer schnelleren Genesung, was sowohl ein Vorteil für die Patienten als auch für die Leistungsträger ist.“

 

Das Hybrid-OP-Konzept ist ein wichtiger Durchbruch, denn es ermöglicht die Zusammenarbeit unterschiedlicher Fachgebiete. Medizinische Experten gehen davon aus, dass sie auf dieser Grundlage eine größere Patientengruppe behandeln und die Kosten von Eingriffen und deren Nachsorge senken können.

 

Live-Demonstrationen des Hybrid-OP werden am Maquet-Stand (Halle 9 D50/51) präsentiert. Eine „Virtual Reality“-Präsentation des Hybrid-OP wird am Stand von Philips Healthcare (Halle 10 A22) zu sehen sein, an dem auch alle technischen Informationen zur Verfügung stehen.

Bild 1

Im Hybrid-OP können Herzoperationen dank der Bildgebung minimalinvasiv durchgeführt werden. 

Bild 2

Der Arzt verfolgt auf dem Bildschirm den Weg des Katheters während der minimalinvasiven Herz-OP.

Weitere Informationen nur für Journalisten:

Mag. Ingun Metelko

Philips Austria, Konzernkommunikation
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Über Royal Philips Electronics

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