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Consumer Thinking als Ausgangspunkt für patientenzentrierte Versorgungsmodelle

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Trends im Gesundheitsmanagement

Von Bob Reese
Senior Vice President und Global Partner


Dieser Artikel wurde am 15. August 2016 von Becker's Hospital Review veröffentlicht.

Sowohl der Prozess der hochwertigen Versorgung als auch der Patient, der diese erhält, haben sich in den letzten Jahren dramatisch verändert. Krankenhäuser stehen zunehmend vor der Herausforderung, die traditionellen Modelle einer stationären Patientenversorgung an das heute existierende vielfältige Angebot an Gesundheitsdienstleistungen auch außerhalb von klinischen Einrichtungen anzupassen. Gleichzeitig sind die Patienten nicht mehr passive Empfänger einer medizinischen Behandlung, sondern aktive und anspruchsvolle Verbraucher von Gesundheitsdienstleistungen. Die Entwicklung geht in Richtung der qualitätsorientierten Vergütung und Leistungsbewertungen sind untrennbar mit der Patientenzufriedenheit verknüpft. Diese Faktoren ändern im Grunde die Definition einer patientenzentrierten Versorgung, da das Patientenerlebnis an Bedeutung gewinnt und der Überblick über die Patientenpfade in allen Behandlungsphasen entscheidend geworden ist.

„Erfolg erfordert ein Konzept, in dem die internen Ressourcen eines Gesundheitssystems nicht nur effektiver genutzt werden, sondern gleichzeitig auch ein Netzwerk oder Ökosystem etabliert wird, das die nahtlose Einbindung von unterschiedlichsten externen Ressourcen gestattet.“

Was können Gesundheitsdienstleister tun, damit der Patient stets im Mittelpunkt des Prozesses steht?

Zukünftige Versorgungsmodelle erfordern eine Umgebung mit aktiver Patientenbeteiligung und mehr Eigenständigkeit des Patienten, um unabhängige Entscheidungen zu unterstützen und damit die Patientenzufriedenheit zu erhöhen. Eine Veränderung ist nur möglich, wenn wir alle klinischen Prozesse, Arbeitsabläufe und die Interaktion mit dem Patienten sorgfältig überdenken und somit die Ergebnisse der medizinischen Versorgung und die Zufriedenheit mit den Dienstleistungen verbessern. Der Erfolg hängt davon ab, ob wir ein Konzept finden, in dem die internen Ressourcen eines Gesundheitssystems effektiver genutzt werden, aber gleichzeitig auch ein Netzwerk oder Ökosystem etabliert wird, das die nahtlose Einbindung von unterschiedlichsten externen Ressourcen gestattet.

 

Gesundheitsanbieter müssen in der Lage sein, diese Grenzen zu überwinden und zusammen mit den verschiedenen Stakeholdern sicherzustellen, dass die Patientenversorgung ein fließender Prozess von einem Punkt zum nächsten mit einer Vielzahl an Übergangsphasen ist. Gesundheitssysteme benötigen Partner, die die klinischen, betrieblichen und technischen Aspekte der Versorgung integrieren und unterstützen können, da diese allein nicht im Stande sind, sie zu bewältigen.

Wie lässt sich Gesundheit für den Verbraucher organisieren? 
 

Medizinische Versorgungseinrichtungen wissen zwar, dass ein patientenzentriertes Konzept wichtig ist; die taktischen Pläne für eine quantifizierbare Umgestaltung des Patientenerlebnisses in einer am Verbraucher orientierten Weise sind jedoch schwierig zu implementieren. Die Aufgabe erscheint in ihrer Komplexität überwältigend, da sie sich über die klinische Effizienz und Verbesserungen der betrieblichen Leistungsfähigkeit bis hin zu technologischen Innovationen im Krankenhaus und in der häuslichen Pflege erstreckt. Zudem muss die finanzielle Stabilität des Gesundheitssystems unterstützt werden.Eines der größten Hindernisse auf dem Weg zu einem patientenzentrierteren Ansatz ist das Fehlen von klinischer Integration und effektiver Kommunikation innerhalb der gesamten medizinischen Versorgungskette. Noch immer bestehen Unterschiede zwischen den verschiedenen Akteuren des Gesundheitswesens bei der Erfassung von Patientendaten, der Kostenverrechnung, dem Zugang zu und der effektiven Bereitstellung von Informationen in den verschiedenen Phasen der Patientenversorgung. 

 

Aber in einigen Fällen ändert sich das bereits. Das Westchester Medical Center Health Network (WMCHealth) hat Philips um Unterstützung bei einer optimierten Teilnahme an einem Programm zur Reform der Kostenrückerstattung im US-Bundesstaat New York, dem Delivery System Reform Incentive Payment (DSRIP) Programm, gebeten. Wir arbeiten mit dieser medizinischen Einrichtung zusammen, um die Nutzung ihrer medizinischen Technologien und die IT-Integration in eine einheitliche Plattform zu überführen. Dazu gehören die Koordination der Versorgung, Data Warehousing, Austausch von Gesundheitsinformationen (Health Information Exchange, HIE) und Telemedizin-Programme. Diese Initiativen werden dem WMCHealth helfen, auf das Ziel einer Reduktion vermeidbarer Krankenhausaufenthalte um 25% in den nächsten fünf Jahren hinzuarbeiten.

Das WMCHealth strebt zudem ein Telemedizin-Konzept für die Steigerung des Versorgungsniveaus in ländlichen Regionen an. Zu diesem Zweck musste es seine High-End-Services auf abgelegene Standorte ausdehnen, die nicht über die Infrastruktur für solche Dienstleistungen verfügen. Philips hat dem WMCHealth geholfen, die komplexen Herausforderungen anzugehen, die sich bei dem Angebot einer effizienteren Versorgung für die gesamte Region stellten. Im Ergebnis ist das WMCHealth nun in der Lage, die Telemedizin als neuen Service zur Betreuung von Patienten innerhalb und außerhalb des Krankenhauses anzubieten und somit eine breitere Bevölkerung zu erreichen. Unterschiedliche Versorgungsmodelle können nun der besonderen Situation bestimmter Bevölkerungsgruppen Rechnung tragen.

„Neue Versorgungsmodelle erfordern eine ganzheitliche Sicht des medizinischen Versorgungsspektrums sowie die Bereitschaft, sich innovative, kreative Arbeitsweisen anzueignen.“

Wie können wir ein besseres Patientenerlebnis schaffen?
 

Für eine effizientere und effektivere Versorgung müssen Gesundheitsdienstleister das aktuelle Patientenerlebnis in ihrer Organisation besser verstehen und Einblicke aus Sicht der Patienten, Familien und der Klinikteams gewinnen. Erst dann können sie nach Möglichkeiten der Effizienzsteigerung suchen. Datenbasierte Entscheidungen führen zu den besten Ergebnissen.

 

Das Infusionszentrum des Broward Health Medical Center zum Beispiel hat mit Problemen aufgrund schwankender Patientendurchsätze, suboptimalen Chemotherapie-Verfahrenszeiten, betrieblicher Ineffizienz sowie Design- und Ästhetikmängeln gekämpft. Diese Faktoren haben zu einem negativen Patientenerlebnis geführt.

Philips hat Broward bei der Verbesserung des Patientenerlebnisses unterstützt. Unter Nutzung der Methode des Experience Flow Mapping konnte das Projektteam die anzustrebende Serviceerfahrung veranschaulichen. Auf dieser Basis konnte ein Re-Design des Infusionszentrums durchgeführt werden. Der von Philips angewandte Design Thinking-Ansatz vereint Healthcare-Lösungen für Design, Prozessverbesserung und Erhöhung der Patientenzufriedenheit, um die betriebliche Effizienz zu steigern und Arbeitsabläufe zu verbessern. Gleichzeitig können Architektur- und Technologie-Innovationen wie Beleuchtungs-, Klang- und Projektionselemente integriert werden. Dies hat dem Broward geholfen, ein innovatives Infusionszentrum zu schaffen, in dem alle Sinne angesprochen werden.

Wie kann die Gesundheitsversorgung an qualitätsorientierte und patientenzentrierte Versorgungsmodelle angepasst werden? 
 

Neue Versorgungsmodelle erfordern eine ganzheitliche Sicht des medizinischen Versorgungsspektrums sowie die Bereitschaft, sich innovative, kreative Arbeitsweisen anzueignen. Philips kann Gesundheitsdienstleister als strategischer Partner mit umfangreicher Expertise dabei unterstützen, mit einem qualitätsorientierten, patientenzentrierten Ansatz eine Verbesserung der klinischen und betrieblichen Abläufe herbeizuführen. Mit Know-how zur klinischen IT hebt Philips gemeinsam mit Ihnen Effizienzpotentiale beim Datenmanagement über die verschiedenen klinischen Bereiche hinweg. Untersucht man die Bevölkerung unter einem Gesundheitssystem auf gesellschaftlicher, kultureller und individueller Ebene, sind die übergeordneten Paradigmenwechsel und soziokulturellen Trends besser erkennbar. Ziel ist es, Versorgungsmodelle zu etablieren, die den Bedürfnissen der Patienten und Ansprüchen der Verbraucher gerecht werden. 

 

Durch die Umsetzung strategischer Partnerschaften, welche die Kompetenzen und Fachkenntnisse des gesamten Spektrums der Gesundheitsversorgung miteinander vereint, können Krankenhäuser und Anbieter von Medizintechnik neue Versorgungsmodelle integrieren. Dadurch können sie über die Verbesserung klassischer betrieblicher Leistungen hinaus beispielsweise Unterstützungen zum gesunden Leben, strategische patientenzentrierte Designverbesserungen und Initiativen zur Vernetzung von Gesundheitsdienstleistern anbieten. Diese wirkt sich positiv auf die Entwicklung der weltweiten Versorgungsqualität aus und steigert die Patientenzufriedenheit.

Ich lade Sie ein, hier mehr über den Ansatz von Philips für strategische Partnerschaften zu erfahren: Die Entwicklung langfristiger strategischer Partnerschaften in der Gesundheitsbranche.

Lesen Sie den in Becker's Hospital Review veröffentlichen Artikel über kundenorientiertes Denken als Basis für patientenzentrierte Versorgungsmodelle.

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