Besserer Zugang zu Gesund­heits­ver­sorgung

Der Weg zu einer flächendeckender Gesundheitsversorgung


Im Jahr 2015 verabschiedeten die Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen (UN) die Agenda 2030. Leitbild ist, weltweit ein menschenwürdiges Leben möglich zu machen sowie die natürlichen Lebensgrundlagen dauerhaft zu erhalten. Philips unterstützt die Umsetzung der Agenda mit Aktivitäten, die zu einem gesunden Leben und Wohlergehen für alle Menschen beitragen (UN Nachhaltigkeitsziel 3) und beteiligt sich an globalen Partnerschaften zur Erreichung der gesetzten Ziele zur nachhaltigen Entwicklung (Nachhaltigkeitsziel 17).

 

Wir setzen uns für nachhaltige Versorgung ein, indem wir die Idee neuer Organisations- und Vergütungsformen wie „Value Based Healthcare“ vorantreiben. Dabei wird sich stärker am Nutzen für Patientinnen und Patienten und ihrer Gesundheit orientiert. Und wir arbeiten daran, Zugang zu medizinischer Betreuung dorthin zu bringen, wo er dringend nötig ist, beispielsweise durch den Ausbau unserer Community Life Centers.

 

Unser Ziel ist es, bis 2030 jedes Jahr das Leben von 3 Milliarden Menschen zu verbessern, unter anderem durch medizinische Angebote in den unterversorgten Regionen der Welt. Bis 2030 sollen diese Angebote 400 Millionen Menschen pro Jahr erreichen.

Frans van Houten
„Wir sind überzeugt, dass wir mit innovativen Ideen, verantwortungsvollem Handeln und organisationsübergreifender Zusammenarbeit den Zugang zu guter medizinischer Versorgung ausbauen und damit die Gesundheit der Menschen verbessern können.”

Frans van Houten

CEO Philips

Unsere Sicht auf Gesundheitsversorgung

Unsere Sicht auf Gesundheitsversorgung

Die Forderung nach bezahlbarer und gleichzeitig effektiver Gesundheitsversorgung treibt die Entwicklung von wertebasierten Ansätzen voran. Die Abrechnung erfolgt hier nicht nach Aufwand oder Anzahl der Untersuchungen und Behandlungen, sondern stellt den Nutzen in den Mittelpunkt, indem die Ergebnisqualität den Behandlungskosten gegenübergestellt wird.


Aus unserer Sicht ist Technologie die Grundlage für die Umsetzung des Ansatzes. Sei es durch eine IT-Infrastruktur, die systematisch Ergebnisse und Kosten dokumentiert und daraus den konkreten Nutzen berechnet, oder durch Telemedizin-Plattformen, die medizinische Versorgung näher zu Patientinnen und Patienten bringen, egal wo sie sich befinden.

Es ist unser Ziel, Gesundheitseinrichtungen dabei zu unterstützen, das Potenzial der vier Dimensionen des Quadruple Aim voll auszuschöpfen. Hier geht es um die Verbesserung der Zufriedenheit von Behandelten und Beschäftigen, als auch um die Optimierung von Ergebnisqualität und Wirtschaftlichkeit durch die Vernetzung von Menschen, Daten und Technologie.


Aber digitale und technologische Innovationen allein werden nicht ausreichen, um für eine flächendeckende Gesundheitsversorgung bis 2030 zu sorgen. Es braucht zusätzlich verantwortungsvolles Handeln, einen partnerschaftlichen Ansatz und neue Geschäfts- und Finanzierungsmodelle – getragen durch eine gute Primärversorgung.

Um sinnvolle Konzepte für eine Ausweitung von medizinischen Angeboten entwickeln zu können, beginnen wir mit einer Analyse der Gegebenheiten und Bedürfnisse vor Ort. Die quantitativen und qualitativen Daten hierfür werden von globalen und lokalen Teams sowie in Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen und Institutionen erhoben.

Wie wir medizinische Versorgung verbessern

Frans van Houten

Für die Verbesserung der Zugänge zu bezahlbarer und qualitativ hochwertiger Gesundheitsversorgung:

 

  • arbeiten wir mit einem Netzwerk von starken Organisationen zusammen
  • treiben wir digitale und technologische Innovation für die Gesundheit voran
    entwickeln wir neue Geschäftsmodelle
  • gehen wir Kooperationen zur Entwicklung von Finanzierungslösungen ein

Netzwerk aus starken Organisationen
Die Herausforderungen bei dem Ausbau von Gesundheitsversorgung sind komplex. Hier braucht es ein Ökosystem an engagierten und starken Kooperationsbeteiligten.


Darum arbeiten wir mit verschiedenen Interessensgruppen, Organisationen und akademischen Einrichtungen zusammen, um so gemeinschaftlich Gesundheitssysteme zu stärken. Das Spektrum reicht von lokalen Akteuren über Regierungen, NGOs und internationalen Organisationen sowie UN-Organen und akademischen Einrichtungen bis hin zu privatwirtschaftlichen Unternehmen, Impact Investoren und Entwicklungs- und Geschäftsbanken. Darüber hinaus sind wir aktiv an verschiedenen Plattformen beteiligt, die sich eine flächendeckende medizinische Versorgung auf die Fahnen geschrieben haben und Entwicklungen im Bereich der Primärversorgung fördern. Dazu gehören unter anderem die UHC2030 Private Sector Constituency, das Human Capital Project, Every Woman Every Child und die SDG Partnership Platform Kenya.


Digitale und technologische Gesundheits-Innovationen
Wir bei Philips betrachten Gesundheit ganzheitlich. Die Idee des Health Continuums steht dabei im Zentrum. Für einen effizienten Gesamtansatz zur Gesundheitsversorgung ist es unerlässlich, die Bedürfnisse und Anliegen der Leistungserbringenden und -empfangenen entlang dieses Continuums zu verstehen und zu berücksichtigen.


Aus dem Zusammenspiel von Produkten, die einen gesunden Lebensstil erleichtern, moderner Medizintechnik, die bessere Diagnosen und Behandlungen ermöglicht, und Cloud-basierten Technologien für den Austausch und das Auswerten von Daten,  entstehen effektivere, integrierte und bezahlbare Gesundheitslösungen über das gesamten Health Continuum hinweg.


Neue Geschäftsmodelle
Damit sich lokal relevante Innovationen entwickeln und verbreiten können, sehen wir einen Bedarf an neuen Geschäftsmodellen, die Unterstützer und Impact Investoren, NGOs sowie den Privatsektor zusammenbringen. Deshalb konzentrieren wir uns auf die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle für die flächendeckende Gesundheitsversorgung, wie zum Beispiel Öffentlich-Private Partnerschaften (ÖPP), Managed Equipment Services (MES), „Social“ Franchising und ergebnisorientierte Finanzierung.


Kooperation zur Entwicklung von Finanzierungslösungen
Um die steigenden Kosten im Gesundheitswesen zu bewältigen, müssen Regierungen und Gesundheitsnetzwerke verschiedene Finanzierungsmodelle entwickeln.

Philips Foundation

Unsere Sicht auf Gesundheitsversorgung
Die Philips Foundation ist eine eingetragene Stiftung, die im Juli 2014 gegründet wurde. Ihr Ziel besteht darin, Ungleichheiten in der Gesundheit zu verringern, indem sie medizinisch unterversorgten Gemeinden, Regionen und Länder den Zugang zu qualitativ hochwertiger Gesundheitsversorgung ermöglicht. Dafür setzt sie das Fachwissen, die innovativen Produkte und Lösungen von Philips ein, arbeitet mit wichtigen Organisationen auf der ganzen Welt (darunter angesehene NGOs wie UNICEF, Amref und IKRK) zusammen und unterstützt die gemeinsamen Aktivitäten finanziell.

Weitere Informationen unter www.philips-foundation.com

Im Fokus

Frans van Houten
In Afrika arbeitet Philips mit den wichtigsten Interessenvertretern zusammen, um den Zugang zu medizinischer Betreuung zu verbessern und den Weg zur einer flächendeckenden Gesundheitsversorgung bis 2030 zu ebnen.
Gesellschaftliches Engagement

Philips cares in DACH

Philips unterstützt als Unternehmen soziale Projekte und Einrichtungen im Rahmen von langfristigen Kooperationen. Außerdem beteiligen sich auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in DACH auf überregionaler und lokaler Ebene immer wieder an Initiativen, Aktionen und Spenden für den guten Zweck.

 

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Philips können über ein Freiwilligenprogramm auch etwas in ihrem lokalen Umfeld tun. Hierfür können sie zum Beispiel ihre Expertise aus den Bereichen Innovation, Technologie, Gesundheit und Energie zur Verfügung stellen, um Produkte und Lösungen zu entwickeln die Antwort auf Sozial-, Gesundheits- und Energiefragen in Entwicklungsländern geben.

Pink Ribbon

Pink Ribbon


Seit 2013 unterstützt Philips Pink Ribbon. Die Organisation sensibilisiert die Bevölkerung für das Thema Brustkrebs und die Bedeutung von Vorsorge. Die Botschaft aller Aktivitäten: Entscheidend für die Heilungschancen von Brustkrebs ist eine frühe Diagnose. Prävention und Früherkennung sind somit wichtige Bausteine in Kampf gegen diese Erkrankung. Philips ist Partner der Pink Ribbon Kampagne in Deutschland und ist auch seit vielen Jahren in der Schweiz aktiv. Im Zentrum der Aktivitäten steht dabei immer der Brustkrebsmonat Oktober.
JOBLINGE

JOBLINGE


Philips unterstützt seit Jahren die Initiative JOBLINGE am Standort Hamburg, unter anderem als Teil des ehrenamtlichen Aufsichtsrats der JOBLINGE gAG Hanse und durch ehrenamtliches Mentoring von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Die bundesweite Organisation hilft jungen Menschen mit schwierigen Start­be­ding­ungen bei der Suche nach einer echten Jobchance und erreicht so die nach­haltige Integration dieser Zielgruppe in Arbeitsmarkt und Gesellschaft. In einem speziell entwickelten sechsmonatigen Programm lernen die Teilnehmenden, welcher Beruf zu ihnen passt, welche Stärken sie besitzen und wie sie sich richtig bewerben. Über passgenaue Qualifizierung, ehrenamtliches Mentoring und Begleitung während der Ausbildung erzielt die Initiative weit überdurchschnittliche Erfolge – über 70 Prozent der Jugendlichen schaffen den Sprung in das Berufsleben.
Philips Engagement

Lokales Engagement der Standorte


Die Beschäftigten bei Philips engagieren sich in vielen Projekten an den Standorten Hamburg, Aachen, Böblingen, Wien, Klagenfurt oder Zürich. Die Teilnahme an Benefizläufen in Deutschland, Österreich und der Schweiz gehört dabei genauso dazu wie regelmäßige Sach- und Geldspende-Aktionen für lokale Organisationen, Stiftungen oder Vereine. Die Philips Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an allen DACH-Standorten sind dabei die treibende Kraft und sorgen dafür, dass diese Aktivitäten Bestand haben – einige bereits seit mehreren Jahrzehnten. Philips unterstützt diese starken Engagements ebenfalls mit finanziellen Mitteln.