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14. September 2017

Philips Austria Paneldiskussion „Vernetzte Versorgung“ Verbesserte Gesundheitsversorgung durch „seamless care“

Alpbach, 22.08.2017 – Philips Austria, Hauptpartner der Alpbacher Gesundheitsgespräche, lud am 22. August 2017 zu einer Podiumsdiskussion zum Thema „Lebensqualität durch ein vernetztes Gesundheitssystem“. Dabei diskutierten hochkarätige Gesundheitsexperten was „seamless care“ für die Lebensqualität von Patienten bedeutet.

 

„Unsere Mission ist es, das Leben der Menschen zu verbessern. Das Forum Alpbach wollen wir als Plattform nutzen, um wichtige Zukunftsthemen wie beispielsweise die vernetzte Versorgung voranzutreiben. Ich freue mich, dass so viele hochkarätige Vertreter unterschiedlicher Akteure des österreichischen Gesundheitssystems unserer Einladung gefolgt sind, dieses Thema gemeinsam zu diskutieren“, so Robert Körbler, CEO Philips Austria GmbH in der Begrüßung. Am Podium diskutierten neben Robert Körbler Dr. Susanne Herbek, Chefärztin beim Fonds Soziales Wien und SeniorInnenbeauftragte der Stadt Wien, MMag. Maria M. Hofmarcher-Holzhacker, Direktorin von HS&I und Research Associate am Zentrum für Public Health an der Medizinischen Universität Wien, Dr. Clemens Auer, Sektionsleiter von Sektion I – Gesundheitssystem, zentrale Koordination im Bundesministerium für Gesundheit und Frauen, und Univ. Prof. Dr. Wolfgang Schreiber, Chefarzt des Österreichischen Roten Kreuzes und Teamleiter der Notaufnahme im Allgemeinen Krankenhaus Wien.

 

„In Österreich gibt es nicht wirklich ein Gesundheitssystem, sondern aufgrund der unterschiedlichen Zuständigkeiten eigentlich mehrere Gesundheitssysteme. So ist zum Beispiel der extramurale Bereich – d.h. der Transport und die Pflege – nicht direkt mit den Spitälern verbunden. Das Problem dabei ist, dass es dadurch bei Übergaben von einem Bereich in einen anderen zu Problemen kommen kann, weil zum Beispiel Informationen nicht weitergegeben werden und dadurch verloren gehen“, erklärt Robert Körbler den Status quo in Österreich, Bezug nehmend auf die von MMag. Maria M. Hofmarcher-Holzhacker beim Forum Alpbach präsentierte Studie „Leistungskraft regionaler Gesundheitssysteme“.

 

Technologische Voraussetzungen für „seamless care“ sind gegeben

Technisch ist es jedoch bereits heute möglich, unterschiedlichste Daten von verschiedenen Akteuren des Gesundheitswesens zu vernetzen. Der Begriff „vernetzte Versorgung“ impliziert dabei die kontinuierliche, interprofessionelle und sektorenübergreifende Zusammenarbeit. Die dadurch entstehende „seamless care“ – also eine nahtlose Gesundheitsversorgung – ermöglicht es, die Qualität einer Behandlung transparent nachvollziehbar zu machen und zu bewerten.

 

Dank modernster Technologien können umfangreiche Gesundheitsdaten – vom Gewicht über den Blutdruck bis hin zur Herzfrequenz – schon heute auch außerhalb des stationären Bereichs erhoben und mittels innovativer Datenübertragung aus der Entfernung kontrolliert werden. So können zum Beispiel Risikopatienten in anderen Ländern bereits relevante Gesundheitsdaten an ihre Ärzte übermitteln, die diese regelmäßig überprüfen und bei Bedarf eine genauere Untersuchung anregen können. Ein System, in dem Patienten auf freiwilliger Basis ihre Gesundheitsdaten zur Verfügung stellen können, wird derzeit in Mecklenburg-Vorpommern getestet. Im Rahmen des von Philips, der Universitätsmedizin Rostock sowie zwei Krankenkassen implementierten Projekts „HerzEffekt“ können Herzrisikopatienten ihre Daten an betreuende Gesundheitseinrichtungen übermitteln lassen und sind damit auch außerhalb einer stationären Einrichtung bestens betreut. Wird durch die übermittelten Werte eine Verschlechterung des Zustands angedeutet, wird der Patient vom Arzt verständigt und entsprechende Schritte eingeleitet.

 

Changemanagement als Schlüssel zu mehr Innovation

„Die Vernetzung an sich ist technisch leicht möglich, das sieht man am Projekt HerzEffekt. Oftmals gibt es aber andere Hemmschwellen zu überwinden. Zunächst ist es schwierig, alle involvierten Personen an einen Tisch zu bringen und einen Projektverantwortlichen festzulegen. Mangelnde Innovationsbereitschaft hängt häufig auch mit einem schlechten Changemanagement zusammen. Deshalb laden wir alle Akteure des österreichischen Gesundheitssystems – von der Politik auf Bundeslandebene über die Sozialversicherungen bis hin zu den Krankenanstalten – ein, die Diskussion über den optimalen Einsatz von Vernetzung im Gesundheitswesen auch nach dem Forum Alpbach weiterzuführen. Denn feststeht: Wenn die zur Verfügung stehenden technischen Mittel im Rahmen einer ‚seamless care‘ optimal eingesetzt werden, können wir die Lebensqualität der Österreicherinnen und Österreicher verbessern. Und dieses Ziel verfolgen wir alle“, so Robert Körblers Fazit nach der Podiumsdiskussion.

Über Royal Philips

Royal Philips (NYSE: PHG, AEX: PHIA) ist ein führender Anbieter im Bereich der Gesundheitstechnologie. Ziel des Unternehmens mit Hauptsitz in den Niederlanden ist es, die Gesundheit der Menschen zu verbessern und sie mit entsprechenden Produkten und Lösungen in allen Phasen des Health Continuums zu begleiten: während des gesunden Lebens, aber auch in der Prävention, Diagnostik, Therapie sowie der häuslichen Pflege. Die Entwicklungsgrundlagen dieser integrierten Lösungen sind fortschrittliche Technologien sowie ein tiefgreifendes Verständnis für die Bedürfnisse von medizinischem Fachpersonal und Konsumenten. Das Unternehmen ist führend in diagnostischer Bildgebung, bildgestützter Therapie, Patientenmonitoring und Gesundheits-IT sowie bei Gesundheitsprodukten für Verbraucher und in der häuslichen Pflege. Philips beschäftigt etwa 71.000 Mitarbeiter in mehr als 100 Ländern und erzielte mit seinem Gesundheitstechnologie-Portfolio in 2016 einen Umsatz von 17,4 Milliarden Euro. Mehr über Philips im Internet: www.philips.at  

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