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14. Juni 2021

Röntgen mit KI-Unterstützung: Philips bringt Radiology Smart Assistant auf den DACH-Markt

Hamburg - Royal Philips (NYSE: PHG, AEX: PHIA) führt den KI1-gestützten Radiology Smart Assistant für posterior-anteriore Röntgenaufnahmen des Thorax in Deutschland, Österreich und der Schweiz ein. Als Kontrollinstanz und virtueller Coach dient der Radiology Smart Assistant der Steigerung von Bildqualität und Effizienz sowie der Reduktion von Wiederholungsaufnahmen. Die Lösung lässt sich nahtlos in den bestehenden Workflow einbinden, eine Systemintegration ist nicht erforderlich.

Für eine Kultur der kontinuierlichen Verbesserung

Der Röntgen-Thorax p. a. gehört zu den am häufigsten durchgeführten radiologischen Untersuchungen. Voraussetzung für eine optimale Bildqualität ist die exakte Positionierung der Patientinnen und Patienten in Bezug auf Kollimation, Rotation und Inhalation. Dieser Arbeitsschritt birgt ein hohes Fehlerrisiko, denn mehr als zwei Drittel aller Wiederholungsaufnahmen beim Röntgen resultieren aus einer inkorrekten Patientenpositionierung.2 „Der Radiology Smart Assistant von Philips hilft uns dabei, Röntgenuntersuchungen des Thorax in p. a.-Projektion noch genauer durchzuführen und damit die Qualität der Bildauswertung zu steigern", erklärt Prof. Dr. med. Axel Goßmann, Chefarzt der Klinik für diagnostische und interventionelle Radiologie und Neuroradiologie der Krankenhäuser Merheim und Holweide, Kliniken der Stadt Köln gGmbH. „Dieses spannende Konzept hat definitiv das Potenzial, zukünftiger Standard im Imaging-Workflow zu werden.“

Fehlerquellen intelligent ausschalten

Der Radiology Smart Assistant fungiert als Kontrollinstanz und virtueller Coach. Er gibt MTRAs innerhalb von Sekunden Feedback zur Bildqualität, sodass sie bei mangelhaften Aufnahmen Wiederholungsuntersuchungen durchführen können, ohne vorher mit der Radiologin oder dem Radiologen Rücksprache zu halten. Noch wichtiger als der Faktor Zeit ist der Trainingseffekt. Die KI-gestützte Lösung identifiziert Fehler bei der Patientenpositionierung und gibt den MTRAs am Ort der Aufnahme direkte Empfehlungen, was sie bei der nächsten Untersuchung optimieren sollten. Ein webbasiertes Dashboard ermöglicht den Anwendenden, die Entwicklung des Niveaus im zeitlichen Verlauf zu visualisieren und gezielt Maßnahmen für eine kontinuierliche Qualitätsverbesserung abzuleiten.

 

„Der Radiology Smart Assistant erleichtert die Umsetzung des First-time-right-Prinzips beim Röntgen Thorax. Die Lösung zeigt beispielhaft, wie Philips mit seinen KI-gestützten Innovationen für die Workflow-Optimierung zu mehr Produktivität, Effizienz und diagnostischer Sicherheit in der radiologischen Routine beiträgt", sagt Mathieu Lapalus, Business Marketing Manager Radiology, Philips GmbH Market DACH.

 

Weitere Informationen: www.philips.com/ecr

1 Philips orientiert sich an der Definition der High-Level Expert Group on Artificial Intelligence (AI HLEG): A Definition of AI: Main Capabilities and Scientific Disciplines. Brüssel: Europäische Kommission. April 2019.
2 Little, K.J., et al. (2016) Unified Database for Rejected Image Analysis Across Multiple Vendors in Radiography, Journal of the American College of Radiology, 14(2), 208–216.

Über Royal Philips

Royal Philips (NYSE: PHG, AEX: PHIA) ist ein führender Anbieter im Bereich der Gesundheitstechnologie. Ziel des Unternehmens mit Hauptsitz in den Niederlanden ist es, die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen zu verbessern und sie mit entsprechenden Produkten und Lösungen in allen Phasen des Health Continuums zu begleiten: während des gesunden Lebens, aber auch in der Prävention, Diagnostik, Therapie sowie der häuslichen Pflege. Die Entwicklungsgrundlagen dieser integrierten Lösungen sind fortschrittliche Technologien sowie ein tiefgreifendes Verständnis für die Bedürfnisse von medizinischem Fachpersonal, Konsumentinnen und Konsumenten. Das Unternehmen ist führend in diagnostischer Bildgebung, bildgestützter Therapie, Patientenmonitoring und Gesundheits-IT sowie bei Gesundheitsprodukten für Verbraucherinnen und Verbraucher und in der häuslichen Pflege. Philips beschäftigt etwa 77.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in mehr als 100 Ländern und erzielte 2020 einen Umsatz von 17,3 Milliarden Euro. Mehr über Philips im Internet: www.philips.at/healthcare

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Nachhaltigkeit bei Royal Philips

Royal Philips agiert in allen Geschäftsprozessen CO₂-neutral und bezieht Elektrizität zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen. Im Jahr 2020 erzielte das Unternehmen mehr als 70 Prozent seines Umsatzes mit nachhaltigen Produkten und Dienstleistungen und recycelte mehr als 90 Prozent seiner Betriebsabfälle. Philips liegt auf den vorderen Plätzen des Dow Jones Sustainability Indexes, steht seit acht Jahren auf der CDP Climate Change A-Liste und belegte im Jahr 2020 den zweiten Platz auf der Liste der 100 am nachhaltigsten geführten Unternehmen der Welt des Wall Street Journal. Philips setzt sich für die Reduktion des ökologischen Fußabdrucks über die gesamte Wertschöpfungskette ein und hat sich bis 2025 noch ambitioniertere Ziele gesetzt: Das Unternehmen verpflichtet sich zu 100 Prozent EcoDesign, erhöhter Energieeffizienz, verstärkter Nutzung von erneuerbaren Energien und Lösungsansätzen für die Kreislaufwirtschaft und leistet damit einen Beitrag zum Pariser Klimaabkommen, die Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen. Bis 2025 wird Philips 75 Prozent seines Gesamtenergieverbrauchs, einschließlich Kraftstoff, aus erneuerbaren Quellen beziehen. Mehr Informationen im Internet: www.philips.at/nachhaltigkeit

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PR Manager Philips Health Systems

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