Philips Avalon Geburtsmonitor ermöglicht Überwachung von Drillingen

Als erstes Unternehmen ermöglicht Philips die Überwachung von Drillingsgeburten mit einem einzigen Fetalmonitor

 

Andover, Mass. Philips hat seine marktführenden Avalon Monitore Avalon FM20 Antepartum und Avalon FM30 Intrapartum zur Geburtsüberwachung um eine neue Funktion zur Überwachung von Drillingen erweitert. Damit ist Philips der erste Medizintechnik-Hersteller, der eine non-invasive Überwachung von ungeborenen Drillingen mit Hilfe eines einzigen Monitors ermöglicht.

 

Risikoreiche Mehrlings-Schwangerschaften erfordern eine umsichtige Betreuung bei der Geburt. Die Häufigkeit von Mehrlings-Schwangerschaften nimmt aufgrund des steigenden Alters von Gebärenden und des Einsatzes von Fruchtbarkeitsbehandlungen ständig zu. Dem National Center for Health Statistics zufolge stieg in den letzten zwanzig Jahren die Anzahl von höheren Mehrlingsgeburten (Drillinge oder mehr) in den USA um ein Vielfaches. Als Antwort auf die steigende Nachfrage nach entsprechenden Geburtshilfeeinrichtungen erweiterte Philips seine hochmoderne Ultraschall-Fetalmonitor-Technik, um auch die Überwachung von Drillingen zu ermöglichen.

 

„Die weltweite Geburtsrate von Drillingen wächst, und wir sind stolz, dass wir es sind, die die Pionierarbeit in der non-invasiven Geburtsüberwachung von Drillingen leisten", sagt David Russell, Vizpräsident Global Marketing des Bereichs Patientenüberwachung bei Philips Medical Systems: „Die Drillingsüberwachung ist ein weiteres Beispiel für unser langjähriges Engagement in der Entwicklung hochspezialisierter, fortschrittlicher Geburtshilfeprodukte für Geburtshelfer und Patienten, die präzise, zuverlässig und extrem intuitiv in der Bedienung sind."

 

Basierend auf der branchenführenden Patientenmonitor-Serie IntelliVue verwenden der Avalon FM20 Antepartum Monitor und der Avalon FM30 Intrapartum Monitor drei Kanäle für die hochqualitative Ultraschallaufzeichnung und stellen sicher, dass die Herzfrequenz der Mutter und der Feten getrennt überwacht werden. Die drei fetalen Herzfrequenzen sowie die mütterliche Herzfrequenz werden auf dem Farb-Touchscreen des Monitors dargestellt.

 

Zur Unterscheidung zwischen den verschiedenen fetalen Herzfrequenzkurven stehen dem Geburtshelfer zwei Funktionen zur Verfügung: „Trace Separation" (Herzkurven-Trennung) wurde erstmals von Philips zur Überwachung von Zwillingen eingesetzt und nun in Verbindung mit dem neuen Avalon FM20 Monitor und FM30 Monitor für Drillinge erweitert. Diese Funktion ermöglicht es Geburtshelfern, mehrere Herzkurven auf der senkrechten Achse so übereinander darzustellen, dass die Aufzeichnungen klar ablesbar sind. Zusätzlich kann jeder fetalen Herzfrequenzkurve eine unterschiedliche Linienstärke zugewiesen werden.
Die Funktion „Transducer Finder" (Signalgebungsfinder) gibt an, welcher Messfühler eine bestimmte Herzfrequenz überwacht. Wenn etwa auf der Monitor-Anzeige eine fetale Herzfrequenz ausgewählt wird, so leuchtet der entsprechende Messfühler auf.

 

Sowohl der Avalon FM20 als auch der FM30 erfassen den Blutdruck, den Puls und die Uterusaktivität der Gebärenden. Zusätzlich überwacht der Avalon FM30 auch die Sauerstoffsättigung (SpO2) und Herztätigkeit (EKG) der Mutter. Mit seiner kompletten Palette an externen und internen fetalen Parametern, wie Ultraschall, direkte fetale Herzfrequenz, Uterusaktivität und intrauteriner Druck, begleitet das Gerät Gebärende von den ersten Wehen bis zum Endstadium der Geburt.

 

Die Monitor-Daten können automatisch an das Geburtshilfe-Informationsmanagementsystem Philips OB TraceVue weitergeleitet werden, um so für eine umfassende Informationsverwaltung während der gesamten Schwangerschafts- und Geburtsbetreuung zu sorgen - vom Beginn der Schwangerschaft bis zu Geburtsnachuntersuchungen, auch bei Mehrlings-Schwangerschaften.

 

Seit Jahrzehnten entwickelt und vermarktet Philips Medizin Systeme im schwäbischen Böblingen Patientenüberwachungssysteme. Im Jahr 1968 (damals noch unter Hewlett-Packard) wurde der erste non-invasive Geburtsüberwachungsmonitor in den Markt eingeführt. Seit damals setzen Geburtshelfer Geburtshilfelösungen von Philips in Entbindungsstationen in Krankenhäusern, in Privatpraxen und in Privatwohnungen ein. Innovationen wie kabellose Übertragungsgeräte, die Automatische Koinzidenzprüfung (CCV) und die Zwillings- und Drillings-Überwachung verhalfen Philips zur weltweiten Marktführerschaft in diesem Segment.

 
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