Studie klärt den Verlust von Herzmasse bei Astronauten.
Royal Philips Electronics (NYSE: PHG, AEX: PHI) gab heute bekannt, dass die National Aeronautics and Space Administration (NASA) das Philips Ultraschallsystem iE33 und die QLAB Quantifizierungssoftware einsetzt, um die Effekte von Raumflügen auf die Herzen von Space Shuttle Astronauten zu überprüfen und in weiterer Folge auch für Untersuchungen der Astronauten auf der International Space Station (ISS) und ihrer Kollegen beim Bodenpersonal zu verwenden. Die NASA Forscher interessiert der Verlust von Herzmasse durch Raumflüge.
Während längerer Flüge verlieren Astronauten - wie bisher bekannt - an Herzmasse. Zweidimensionale Ultraschallmessungen ergaben eine Reduktion um fünf Prozent, die üblicherweise innerhalb von drei Tagen nach Rückkehr zur Erde wieder verschwindet. Die Forscher wollen mehr über die Gründe für diese Veränderungen herausfinden. Mögliche Erklärungen umfassen Herzgewebeschwund verursacht durch Schwerelosigkeit, Wasserentzug während des Raumflugs oder Fehler, die sich aus geometrischen Annahmen des zweidimensionalen Ultraschalls ergeben.
Die neue Technologie erstellt ein dreidimensionales Bild des schlagenden Herzens in weniger als einer Minute und ermöglicht den Ärzten das Herz so zu untersuchen, als ob sie es in Händen hielten. Sie ermöglicht den Forschern außerdem exakte Messungen der Herzmasse, der Auswurffraktion (gepumptes Blut pro Herzschlag), des Blutflusses, der Dehngeschwindigkeit und der Herzwandbewegung vor und nach dem Flug.
"Wir haben ein sehr kleines Zeitfenster für Ultraschalluntersuchungen an Astronauten," sagt David S. Martin von Wyle Laboratories, Inc., der Ultraschallleitung für die NASA Herz-Kreislauf-Labors am Johnson Space Center in Houston, Texas. "Live 3D Ultraschall erlaubt es uns, alle Bilddaten, die wir für eine Komplettuntersuchung der Herzanatomie und -funktion brauchen, schnell zu erhalten und die Astronauten gleich wieder auf ihren Weg zu schicken. Nach der Bildaufnahme verwenden wir eine off-line Analysesoftware für verschiedene Messungen, die uns helfen, die Veränderungen nach einer Raumreise zu überprüfen."
Die Verwendung dieser Technologie zur Herzdarstellung und Messung wird Teil der laufenden Forschung am NASA Herz-Kreislauf Labor. Sie ist außerdem eine Ergänzung zur Bildgebung durch ein modifiziertes Philips HDI 5000 Ultraschallsystem, das 2001 im International Space Station's Human Research Facility installiert wurde.
"Diese neuen Ultraschalltechnologien helfen uns, die anspruchsvolle Herzforschung an Astronauten und die Auswirkungen von Mikroschwerkraft effizient durchzuführen," sagt Martin.
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