Donnerstag, 03. März 2005
Wien - Philips Medizin Systeme stellt zum ersten Mal dem europäischen Fachpublikum vier neue Technologien vor, die für die medizinische Bildgebung einen Quantensprung in der Patientenversorgung darstellen. [ECR, Halle B, Stand 208]
- Philips Panorama 1.0T, der weltweit erste und einzige offene Hochfeld-Magnetresonanztomograph mit aktiver Abschirmung
- Philips Brilliance 64-Kanal-CT
- Philips GEMINI GXL, ein offener PET/CT-Scanner
- Philips MammoDiagnost FD Eleva, ein digitales Mammographiesystem
"Wir freuen uns, vier neue Technologien präsentieren zu können, die Diagnostik und Therapie effizienter und vor allem einfacher machen - und dies sowohl für das Klinikteam als auch für die Patienten", so Kevin Haydon, Chief Executive Officer bei Philips Medizin Systeme für Europa, Mittlerer/Naher Osten und Afrika (EMEA). "Unser Auftrag im Gesundheitswesen besteht darin, die Lebensqualität der Menschen durch fortschrittliche Technologien zu verbessern, die auf die Anforderungen von Arzt und Patient abgestimmt sind. Mit den neuen Produkten zeigen wir, dass wir diesen Auftrag ernst nehmen und stets an patientenorientierten Lösungen arbeiten."
Philips Panorama 1.0T: Ein Quantensprung in der MRT
In Zusammenarbeit mit einem weltweiten Netzwerk von MR-Fachleuten hat Philips den Panorama 1.0T entwickelt - den weltweit ersten und einzigen offenen Hochfeld-Magnetresonanztomographen mit aktiver Abschirmung.
Der Philips Panorama 1.0T vereint die Vorteile einer ausgezeichneten Bildqualität, einer kurzen Scangeschwindigkeit und eines hohen Patientenkomforts in einer offenen Umgebung. Durch die offene Bauweise und die 160 cm (!) breite Patientenöffnung bietet der Scanner mehr Raum und Komfort. Dank des einzigartigen vertikalen Magnetfeld-Designs ist die erreichte Bildqualität mit der eines herkömmlichen 1.5T-Tunnelsystems vergleichbar. Dem Klinikteam stehen dadurch optimale diagnostische Möglichkeiten zur Verfügung.
"Philips hat den Bedarf nach höherem Patientenkomfort und höherer Anwendungsflexibilität erkannt, ohne dafür Kompromisse bei der Leistung zu machen - und das wird durch ein offenes System möglich", erläutert Dr. Jacques Coumans, Vice President MR Global Marketing bei Philips Medizin Systeme. "Unser Ziel war es also, ein komplett neues System zu entwickeln, das den Komfort eines offenen MR-Systems mit der starken Leistung eines Hochfeld-Magnetresonanztomographen kombiniert. Der Philips Panorama 1.0T wird beiden Anforderungen voll gerecht. Das Klinikteam kann den Patienten nun eine komfortable Untersuchung in einem offenen MR-Scanner anbieten, ohne auf eine hohe Bildqualität oder eine hohe Bilderfassungsgeschwindigkeit verzichten zu müssen. Wir glauben, dass die offene Umgebung von allen Patienten bevorzugt wird und insbesondere für Kinder und ältere, klaustrophobisch veranlagte oder adipöse Patienten attraktiv ist."
Seit der weltweit ersten Installation des Philips Panorama 1.0T im Jahr 2004 in den Nevada Imaging Centers in Las Vegas (USA) zeigen sich viele Radiologen vom System beeindruckt.
Seit der offiziellen Markteinführung auf der RSNA Ende 2004 werden Installationen weltweit geplant, unter anderem in Köln, München und Wien.
"Das System besticht durch exzellente Bildqualität und deckt das gesamte Leistungsspektrum der diagnostischen MRT-Möglichkeiten ab", bestätigt Dr. Axel Goßmann, Leiter der MR-Abteilung am Universitätsklinikum Köln, wo der europaweit erste Panorama 1.0T installiert wird. Dr. Goßmann ist überzeugt, dass das innovative System neue Perspektiven in der Radiologie eröffnet: "Wir können den Patienten während der Untersuchung bewegen und somit wichtige orthopädische Funktionen erfassen. Neben Schulter, Knie und Hüfte sehen wir auch die Wirbelsäule besser als in Tunnelsystemen. Beim Panorama 1.0T wird sogar das Wirbelkörpergleiten bei gleichzeitiger Darstellung von Bandscheiben und Nervenwurzeln abgebildet. Das geht nur mit einem wirklich offenen System. Ein weiterer Pluspunkt ist die wesentlich bessere Zugänglichkeit bei minimalinvasiven Eingriffen."
Der Philips Panorama 1.0T ist einfach zu bedienen und lässt sich dank seines geringen Gesamtgewichts und der aktiven Abschirmung nahezu überall installieren.
Philips Brilliance CT-Scanner mit 64 Kanälen: Mehr Diagnosedaten in kürzerer Zeit
Der Brilliance 64-Kanal-CT von Philips ist einer der vielseitigsten klinischen Scanner, die derzeit auf dem Markt sind. Er besticht durch eine bisher unerreichte Leistungsfähigkeit und ist wie alle Philips Brilliance CT-Systeme darauf ausgelegt, die Untersuchung für Patienten und Funktionspersonal gleichermaßen angenehm zu gestalten. Mit diesem System stellt Philips seine Spitzenstellung in der kardiovaskulären CT-Technologie sowie in der Schlaganfall-Diagnostik, hochauflösenden Lungenbildgebung und -beurteilung und in der Traumatologie eindrucksvoll unter Beweis.
Die echt parallelen (!) 64 Datenkanäle ermöglichen die gleichzeitige Erfassung größerer Patientendaten. Dadurch ist es möglich, über die gesamten 40 mm Detektorabdeckung des Brilliance CT-Systems auch größere Bereiche in dünnen Schichten zu erfassen. Das Klinikteam kann also mit geringem Zeitaufwand einen großen Untersuchungsbereich mit zahlreichen Details visuell darstellen.
Das Philips PET/CT-System GEMINI GXL: Hybrid-Bildgebung der Spitzenklasse
Mit GEMINI - dem weltweit ersten und einzigen offenen PET/CT-Scanner - hat Philips einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung der Hybrid-Bildgebung geleistet. Die Nachfrage nach einer solchen Technologie wächst beträchtlich.
Mediziner sind von der Bildqualität des Scanners ebenso überzeugt wie von der Ganzkörperbildgebung und der Möglichkeit, Tumoren noch exakter zu lokalisieren.
Auf dem diesjährigen ECR präsentiert Philips mit dem PET/CT-System GEMINI GXL das jüngste Mitglied der GEMINI-Familie. Ein bahnbrechender Fortschritt in der PET-Technologie wurde konsequent für das GEMINI GLX umgesetzt, so dass bei verschiedensten Untersuchungsparametern eine konstant hohe Bildqualität erreicht wird und ein hoher Patientendurchsatz möglich ist. Auch das GEMINI GXL ist mit dem OpenView-Gantry-Ring, dem Markenzeichen der GEMINI Familie, ausgestattet. Dadurch setzt das GEMINI GXL auch in den Disziplinen Patientenkomfort, Bedienerzugang und flexible Bildgebung neue Maßstäbe. Denn das offene Design wirkt nicht nur beruhigend auf die Patienten, sondern verbessert insbesondere den Patientenzugang für das Funktionspersonal: Der Raum zwischen CT- und PET-Ring ist auch während der Untersuchung frei zugänglich.
"Die hochmodernen Technologien, die im Philips GEMINI GXL zum Einsatz kommen, verbessern den Patientendurchsatz und ermöglichen gleichzeitig eine hervorragende Bildqualität bei der heute geringstmöglichen Strahlenbelastung. Auf diese Weise kann der Arzt die Anwendungsmöglichkeiten künftiger Radiopharmaka optimal ausschöpfen", erklärt Deepak Malhotra, PET Marketing Director bei Philips Medizin Systeme. "Das System steht in drei Konfigurationen zur Verfügung: mit 6-, 10- und 16-Kanal-CT-Komponente. Der Kunde kann also die Lösung wählen, die seinen aktuellen klinischen Anforderungen am besten entspricht - und später aufrüsten, wenn dies erforderlich sein sollte."
Philips MammoDiagnost FD Eleva
Mit dem intuitiv bedienbaren und an den sich veränderten Kundenanforderungen ausgerichteten MammoDiagnost FD Eleva erweitert Philips sein Produktportfolio digitaler Mammographie-Lösungen. Das neue Gerät bietet eine höchstmögliche Auflösung (50 µm im Screening-Betrieb und 25 µm im Diagnose-Betrieb), niedrige Strahlendosen und verfügt über einen großen Detektor zur Anpassung an jede Brustgröße.
Das MammoDiagnost FD Eleva ist ein Durchbruch in der Brustkrebsfrüherkennung. Alle Philips MammoDiagnost-Systeme sind mit UNIQUE ausgestattet, der exklusiven Philips Software zur automatischen Fehlbelichtungskorrektur von Röntgenaufnahmen unterschiedlicher Auflösung. UNIQUE liefert Bilder mit überragender Qualität und Detailtreue.
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