Dreidimensionale Darstellung der Koronararterien mit 3D-Koronarangiografie

Am Kongress der European Society of Cardiology in München, ESC vom 27.08. - 1.09.2004, stellt Philips Medizinische Systeme das neueste interventionelle Werkzeug für Kardiologen vor, mit dessen Hilfe die Diagnostik noch präziser und die Patientenversorgung noch effizienter gestaltet wird. Die Allura 3D-Koronararterienangiografie (3D-CA work in progress) ermöglicht eine exakte dreidimensionale Darstellung der Koronararterien.

Jeden Tag sterben 16,7 Millionen Menschen an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, so der Weltgesundheitsbericht 2003 der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Schätzungen zufolge werden Herz-Kreislauf-Erkrankungen bis zum Jahr 2010 auch in den Entwicklungsländern die Todesursache Nummer eins sein, in Europa ist dies bereits der Fall.

Die Verbreitung und die Relevanz von Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind ein Ansporn für Philips, diesem volkswirtschaftlichen Problem durch medizinisch innovative Technologien und Geräte zu begegnen. Philips nimmt diese Herausforderung mit Allura 3D-CA an, mit dem sich Koronararterien dreidimensional darstellen und Läsionen besser bewerten lassen.

Mit dem 3D-CA-System, dessen Prototyp am ESC gezeigt wird, wird nur noch eine Kontrastmittelinjektion für die detaillierte 3D-Darstellung des Herzens erforderlich sein. Ein vollständiger Scan dauert nur vier Sekunden. 3D-CA erstellt 3D-Modelle, so dass die perspektivische Verkürzung entfällt und zum Beispiel die Auswahl der richtigen Größe sowie die Platzierung eines Stents vereinfacht wird. 3D-CA bietet für die Planung von Eingriffen eine realistischere Darstellung der Läsion oder Bifurkation. Dieses Werkzeug für interventionelle Anwendungen ermöglicht es Ärzten, den Gefäßbaum zu visualisieren und Läsionen besser zu beurteilen und erlaubt dadurch eine optimierte Behandlung. Beim Einsatz dieses Hochgeschwindigkeitssystems ist auch weniger Kontrastmittel erforderlich, und durch den großen Rotationsbereich ist eine umfassende Bewertung der Anatomie möglich.

Weiters präsentiert Philips am ESC innovative Lösungen im Bereich medizinischer Informationstechnologie, Magnetresonanztomographie, Patientenüberwachung und Computertomographie für die Behandlung kardiovaskulärer Erkrankungen. Viele dieser neuen Produkte wurden von Philips in enger Zusammenarbeit mit Kunden und Partnern entwickelt - einer wesentlichen Komponente des Erfolgs von Philips auf dem Markt der kardiovaskulären Medizin.

Ansprechpartner für Journalisten

Beate McGinn

Philips Austria, Konzernkommuniktion
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Über Royal Philips Electronics

Royal Philips Electronics mit Hauptsitz in den Niederlanden ist das weltweit führende Unternehmen für Healthcare, Lifestyle und Technology. Das Markenversprechen "sense and simplicity" verdeutlicht den Anspruch des Konzerns, Produkte, Dienstleistungen und Lösungen zu liefern, die auf die Bedürfnisse der Konsumenten zugeschnitten sind. Philips beschäftigt 121.700 Mitarbeiter in über 60 Ländern und erzielte 2006 einen Umsatz von 27 Milliarden Euro. Das Unternehmen ist weltweit führend bei diagnostischer Bildgebung im Medizinbereich, Patientenüberwachungssystemen, energiesparenden Beleuchtungssystemen, Elektro-Hausgeräten sowie Unterhaltungselektronik. Philips Austria mit Sitz in Wien beschäftigt rund 1.150 Mitarbeiter.