3.0T Magnetresonanz-Tomografen in der Praxis

Seit Philips im Jahr 2000 das bis heute weltweit einzige Kurzröhren- 3.0T Ganzkörper MR-System vorgestellt hat, ist das Unternehmen der führende Systemanbieter in diesem Bereich. Mit dem Achieva 3.0T hält nun die leistungsfähige Ultrahochfeld-Bildgebung Einzug in die klinische Routine: in der Wiener Diagnoseklinik Urania/DZU.

Der Achieva 3.0T ist das zur Zeit kompakteste MR-System für die Ganzkörperbildgebung am Markt und hat dabei die selbe Stellfläche wie 1.5T Geräte. Das 40-cm-Messfeld erlaubt die vollständige Erfassung des Körpers bei hoher Bildqualität. Neue, speziell für die Bildgebung mit dem Achieva 3.0T entwickelte, Quasar-Dual-Gradienten ermöglichen ultraschnelle Echozeiten und Repetitionsgeschwindigkeiten im Submillisekundenbereich. Mit einer Gradientenstärke von 80 mT/m und einer Anstiegsgeschwindigkeit der Gradientenfelder von 200 T/m/s ist der Achieva 3.0T das leistungsstärkste System seiner Art.

 

„Aber der Trend zu immer höheren Feldstärken geht immer weiter", sieht Robert Körbler, Geschäftsführer Philips Medizinische Systeme Österreich, die Zukunft bei noch leistungsstärkeren Systemen, aufgrund ihrer Vorteile in der Aussagekraft der Bilder: „Aus heutiger Sicht ist damit zu rechnen dass 3.0T Systeme eines Tages 1.5 T Systeme vollständig ablösen - und 7.0T Systeme stehen bereits vor der Tür. Physikalische Hemmnisse hat Philips durch Pionier-Technologien überwunden und ist deshalb innerhalb von vier Jahren zum europäischen Markführer mit 50% Marktanteil bei 3.0T Magnetresonanztomografen geworden. Der erste 3.0T MR in einem privaten österreichischen Institut wird gerade in der Wiener Diagnoseklinik Urania/DZ Urania implementiert."

Das Herzstück des Achieva 3.0T, das neue Free Wave Datenerfassungssystem, ist das weltweit erste voll digitale Datenerfassungssystem am Markt. Ohne analoge Zwischenschritte können die empfangenen MR Signale direkt verarbeitet werden. "Der Qualitätsunterschied ist vergleichbar mit dem Unterschied der analogen Audio-Aufnahmetechnik zur digitalen", erklärt Robert Körbler: „Der erhöhte Signal-Rauschabstand verbessert die Bildqualität und macht auch Echtzeit-Bewegungskorrekturen von schnell bewegten Objekten, wie zum Beispiel beim Herz, möglich."

 

Der MR Achieva strafft aber nicht nur den Arbeitsfluss in der klinischen Routine, sondern kommt auch den Bedürfnissen der Patienten entgegen. „Dass die Patienten sich in dieser Situation so angenehm wir möglich fühlen", war das Ziel, gibt Robert Körbler Einblick in die Entwicklung des Achieva: „Die Röhre ist extrem kurz so dass sich der Patient möglichst nicht eingeengt fühlt. Spezielles Augenmerk wurde auf die Lärmentwicklung während der Untersuchung gelegt. Die Lärmemission konnte um fast 90% gesenkt werden. Und für die Farbwahl des Systems wurden Psychologen hinzugezogen" Achieva ist damit nicht nur technisch state-of-the-art, „...sondern auch ein Meisterstück in Sachen Design", fügt Robert Körbler hinzu.

 

Robert Körbler, Geschäftsführer Philips Medizinische Systeme GmbH, Wien

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Über Royal Philips Electronics

Royal Philips Electronics mit Hauptsitz in den Niederlanden ist das weltweit führende Unternehmen für Healthcare, Lifestyle und Technology. Das Markenversprechen "sense and simplicity" verdeutlicht den Anspruch des Konzerns, Produkte, Dienstleistungen und Lösungen zu liefern, die auf die Bedürfnisse der Konsumenten zugeschnitten sind. Philips beschäftigt 121.700 Mitarbeiter in über 60 Ländern und erzielte 2006 einen Umsatz von 27 Milliarden Euro. Das Unternehmen ist weltweit führend bei diagnostischer Bildgebung im Medizinbereich, Patientenüberwachungssystemen, energiesparenden Beleuchtungssystemen, Elektro-Hausgeräten sowie Unterhaltungselektronik. Philips Austria mit Sitz in Wien beschäftigt rund 1.150 Mitarbeiter.