DigitalDiagnost Systeme für das Unfallkrankenhaus Lorenz Böhler - Mai 2007

DER EINSATZORT:


Allgemeine Unfallversicherungsanstalt
Unfallkrankenhaus Lorenz Böhler
Donaueschingenstrasse 13
1200 Wien

Digitale Aufnahmen werden, neben CT,
MRT, Angio, Ultraschall, über das
AUVA-eigene PACS mit allen Abteilungen
vernetzt. Das medizinische Leistungs-
spektrum deckt alle unfallchirurgischen und
Intensivmedizinischen Bereiche ab.

 

DIE HERAUSFORDERUNG:
Exzellente Bildqualität, umfangreiche Diagnostik, Schnelligkeit und Flexibilität
- bei einer hohen Patientenfolge.

DIE LÖSUNG:
Philips DigitalDiagnost-Systeme. Sie erfüllen auch die höchsten Anforderungen einer stark frequentierten Unfallabteilung. Auch unter dem Vorzeichen, dass viele Patienten nicht mobil sind oder eine Kooperation mit ihnen nicht möglich ist.

 

DIE LÖSUNG:
Philips DigitalDiagnost-Systeme. Sie erfüllen auch die höchsten Anforderungen einer stark frequentierten Unfallabteilung. Auch unter dem Vorzeichen, dass viele Patienten nicht mobil sind oder eine Kooperation mit ihnen nicht möglich ist.

Das Unfallkrankenhaus Lorenz Böhler der AUVA hat sich im Frühjahr 2006 bei der Ergänzungsinvestition der Röntgenabteilung für Philips entschieden. „Ständige Bereitschaft und schnelle Reaktion sind unsere obersten Gebote. Sie bewahren Leben und Lebensqualität der Verletzten. So muss auch bei intensiver Belastung mit höchster Präzision gearbeitet werden. Ärztliche Entscheidungen werden mit weitreichenden Folgen getroffen, daher ist eine exakte und schnelle Diagnostik wesentlich. So skizziert der ärztliche Direktor Univ. Prof. Dr. Harald Hertz die Leitlinien des Unfallkrankenhauses. Mit den digitalen Radiographiesystemen von Philips lassen sich zentrale Arbeitsprozesse beschleunigen. Zudem erleichtern sie durch automatisierte Abläufe die Tätigkeit des Personals. Bei unserer Entscheidung für eine Direktradiographie spielte auch die mögliche Erhöhung des Patientendurchsatzes - ohne zusätzlichen Stress für das Personal - eine bedeutende Rolle. Das zeitraubende Kassettenhandling entfällt. Der volldigitale Workflow lässt mehr Zeit für eine individuelle Betreuung der Patienten", ist Prof. Hertz von seiner Entscheidung überzeugt.

 

Hohe Benutzerfreundlichkeit
Das Team um die leitende Radiologie-Technologin Odile Schaden ist von der benutzerfreundlichen Handhabung der drei volldigitalen Philips Systeme begeistert: „Obwohl der Patient nicht mehr so beweglich ist oder überhaupt nicht mehr bewegt werden darf, ist die Einstelltechnik und die Qualität der Aufnahmen entscheidend für die korrekte Diagnose und die weitere Behandlung", beschreibt Frau Schaden ihre Sicht des neuen Arbeitsablaufs. „Auch während der Untersuchung ist ein schneller Wechsel des Schwingrasters möglich und die vordefinierten Organprogramme sind leicht manuell änderbar."

 

Mehr Sicherheit in der Diagnose
Die Anforderungen an das System sind in der Unfallradiologie etwas spezifischer als in der klassischen Radiologie. So müssen bei allen Knochenaufnahmen die Weichteile mit zu beurteilen sein. Dies wurde von den Mitarbeitern des Lorenz-Böhler und den Philips Applikationsspezialisten gemeinsam definiert und umgesetzt.

Nach diesem Schritt profitiert der Kunde auch von den Vorzügen der Philips-Software UNIQUE (Unified Image Quality Enhancement). Mit UNIQUE erübrigt sich ein „Nachfenstern" der Aufnahme - der Bildeindruck für die unterschiedlichsten Körperregionen ist konstant. Die Software gleicht Kontraststufen aus, hebt schwache Details hervor und passt Parameter an. So werden feine Einzelheiten sichtbar und die Bilddynamik bleibt in einer natürlichen, artefaktfreien Darstellung erhalten. OA Dr. Martin Leixnering schildert das Beispiel einer Handgelenksaufnahmne: „Aufgrund unserer 10-jährigen Erfahrung mit digitalen Speicherfoliensystemen in unserem Krankenhaus waren wir mit der bisherigen Bildqualität schon sehr zufrieden. Mit UNIQUE wurden, ausgehend von identischen Rohdaten, zugleich auch Hautkontur, Unterhautfettgewebe und eine feinere Knochenstruktur sichtbar. Der Gesamtbildeindruck bezugnehmend auf Knochen- und Weichteilstrukturen konnte bei allen Körperregionen deutlich verbessert werden", argumentiert der Unfallchirurg Dr. Leixnering. „So können wir das volle Potential des Systems nutzen und durch zusätzliche Informationen die Diagnosesicherheit erhöhen."

 

Integration in ein bestehendes System
„Natürlich waren auch die günstigen Anschaffungs- und Betriebskosten wichtige Faktoren für unsere Entscheidung für Philips. Dazu kam das Angebot des inzwischen perfekt umgesetzten Philips-Konzeptes der nahtlosen Integration in das bestehende AUVA-RIS (Radiologie-Informationssystem). Immerhin enthält das hauseigene RIS mehr als 2900 RIS-Kürzel, die allesamt mit Anwendungen verknüpft und voll funktionsfähig sind", betont Prof. Hertz.

Ablauf der Installation
Im Rahmen des ersten Philips DigitalDiagnost-Systems wurde eine Zwei-Detektor-Lösung in einem Raum für die Nachbehandlung aufgestellt. Dort konnte sich das Personal mit Bedienung und Handhabung der neuen digitalen Röntgenanlage schnell vertraut machen. Schon zu diesem Zeitpunkt war klar: Die Darstellung der digitalen Bilder am Preview-Monitor unmittelbar im Anschluss an die Aufnahme bringt - zusammen mit dem Wegfall des Kassettenwechselns - einen enormen Zeitgewinn.

 

Nach einigen Wochen wurde das zweite System installiert. In einem etwas kritischen Bereich - im Raum der Erstdiagnose. Nun war die Handhabung des Systems aber schon Routine. Der/die Radiologie Technologe/in ist über das PACS direkt online mit dem/der diensthabenden Unfallchirurgen/in verbunden. Wenn notwendig können damit, nach Rücksprache mit dem Mediziner, zusätzliche Aufnahmen am noch liegenden Patienten angefertigt werden. Denn an einem gut funktionierenden Unfallkrankenhaus spielt jede ersparte Minute eine Rolle.

 

Weitere Vorteile dieser digitalen Lösung sind die zur Verfügung stehenden RIS-Kürzel und die automatische Dokumentation der Dosiswerte.

Nach der reibungslosen Installation des dritten Systems, wieder für die Nachbehandlung, stellt Frau Schaden den Philips DigitalDiagnost-Systemen ein sehr gutes Zeugnis aus: „Die robusten Philips-Geräte gewährleisten eine schnelle und einfache Bedienung. Dies ist eine unentbehrliche Eigenschaft, besonders für eine Röntgenabteilung in einem Unfallkrankenhaus wie dem unseren."

Die leitende Radiologie-Technologin Odile Schaden ist von der benutzerfreundlichen Handhabung der drei volldigitalen Philips Systeme begeistert

Der volldigitale Workflow lässt mehr Zeit für eine individuelle Betreuung der Patienten

 

Infofolder:

digdia(2)-16767.pdf

 

Feine Einzelheiten sind sichtbar und die Bilddynamik bleibt in einer natürlichen, artefaktfreien Darstellung erhalten