Philips stellt den ersten offenen Hochfeld-Magnetresonanztomographen Panorama 1.0T mit höchstem Patientenkomfort und klinischer Leistungsstärke eines 1,5 Tesla-Systems vor
Panorama statt Röhre. Unter diesem Motto präsentiert Philips am Kongress der RSNA in Chicago (28. November - 2. Dezember 2004) eine bahnbrechende Weltneuheit. Der Panorama 1.0T ist der erste völlig offene Kernspintomograph mit einer Spannbreite von 160cm und tatsächlichem 360 Grad-Rundumausblick. Herkömmliche Röhrensysteme haben vergleichsweise eine Tunnelöffnung von 60 bis 70 cm, die bei vielen Patienten Klaustrophobie auslöst und die diagnostischen Möglichkeiten durch eingeschränkte Bewegungsfreiheit begrenzt. Robert Körbler, Geschäftsführer Philips Medizinische Systeme Österreich: „Mit dem Panorama 1,0T müssen die Anwender in Zukunft keine Kompromisse eingehen. Durch das umbegrenzte Platzangebot für die Patienten im Panorama 1.0T erfolgt jede Untersuchung immer in der für die Bildqualität optimalen Position bei bequemster Lagerung, auch bei Schulter- oder Hüftuntersuchungen."
Das einzigartige Panorama-System ist aktiv abgeschirmt und lässt sich somit auf der selben Grundfläche wie herkömmliche Systeme installieren. Es erreicht in allen klinischen Anwendungen die Bildqualität eines konventionellen 1.5 T-Tomographen. Philips ist einer der Forschungs- und Entwicklungspioniere auf dem Gebiet der strahlenfreien Magnetresonanz-Tomographie. „Mit einem Anteil von 40 Prozent gehört das Verfahren mittlerweile zu den bevorzugten Investitionen in der bildgebenden Technologie", begründet Robert Körbler den Siegeszug der Philips-MRs und setzt auch weiterhin auf die Rolle von Philips als Trendsetter in diesem Gebiet: „Dank dem revolutionären Magnetdesign verfügen wir als einziger Hersteller über einen kompakten 3.0T Ganzkörpermagneten und jetzt auch über einen aktiv abgeschirmten offenen MR mit 1.0T Feldstärke".
Auch für die Radiologen eröffnet der Panorama interessante Marktperspektiven. Ein großer Anteil der Bevölkerung gilt als klaustrophobisch belastet, bei fast jedem zweiten Patienten können in traditionellen Scannern Angstattacken und somit Störungen des Untersuchungsverlaufs auftreten. Das rundum offene Panorama-Konzept vermittelt hingegen eine angenehme Umgebung. Die Lagerung des Patienten ist entspannt und bequem, außerdem kann er viel einfacher und direkter mit dem Ärzteteam Kontakt halten. Ein wichtiger Gesichtspunkt bei sogenannten Angstpatienten, aber auch in der Pädiatrie, weiß Robert Körbler aus Erfahrung: „Kleine Kinder bleiben viel ruhiger, weil ihre Eltern ihnen während der MR-Untersuchung sogar die Hand halten können." Die Ärzte profitieren darüber hinaus vom diagnostischen Leistungsspektrum der besonders für orthopädische Untersuchungen vorteilhaften Bauweise, die eine maximale Bewegung aller Gelenke ermöglicht.
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