Die Zukunft gehört der LED
Philips positioniert sich seit dem Frühsommer als Komplettanbieter für die Wohnraumbeleuchtung. Denn neben einem breiten Sortiment verschiedener Lampentechnologien bietet die weltweite Nummer Eins im Lichtmarkt jetzt auch eine umfangreiche Palette an Wohnraumleuchten - viele davon auf Basis von Leuchtdioden (LED). Die erfolgreiche Einführung der LED-Leuchte LivingColors für die dekorative Beleuchtung vor einem Jahr war der erste erfolgreiche Schritt in den Leuchtenmarkt für Konsumenten. Strategisch entscheidend jedoch war die Übernahme des belgischen Wohnraumleuchtenherstellers Partners in Lighting International (PLI). Ziel ist, damit die Position auf dem Markt für Beleuchtung auf Basis von Leuchtdioden zu stärken. Entscheidend für die Wettbewerbsposition von Philips sind künftig auch im privaten Bereich verstärkt energieeffiziente
Lösungen, die auch Atmosphäre schaffen.
Durch die Übernahme von PLI hat Philips die Produkte des weltweit größten Produzenten von Haushaltsleuchten in sein Portfolio integriert. Während Philips im Konsumentengeschäft früher etwa 80 Prozent des Umsatzes mit Lampen gemacht hat, entfallen inzwischen bereits 50 Prozent auf Leuchten. Diese Positionierung als Komplettlieferant in diesem Marktsegment ist weltweit einmalig. „Mit rund 5.000 verschiedenen Produkten und den gut etablierten Marken Philips und Massive mit den Leuchtenfamilien Ledino, Lirio und Eseo sind wir daher für die Zukunft sehr gut aufgestellt“, sagt Gijs Hensen, Leiter Consumer
Lighting Solutions.
Die innovativen Leuchtenserien wie Ledino und Lirio stehen besonders für die Verknüpfung von elegantem Design und hochmoderner Lichttechnik. Gleichzeitig dokumentieren sie die Neuausrichtung von Philips im Lichtmarkt für Endverbraucher. Als Komplettlieferant gibt der Bereich Consumer Lighting Solutions damit eine Antwort auf den sich gravierend wandelnden Lichtmarkt. Treiber für die Veränderungen sind gesetzliche Verordnungen zum Klimaschutz und der damit verbundene Wechsel zu energieeffizienten Technologien wie Energiesparlampen, Halogen und LED.
Wenngleich das Geschäft mit Energiespar- oder Halogenlampen durch den gestaffelten Ausstieg aus der veralteten, wenig effizienten Glühlampentechnologie mittelfristig eine gewisse Nachfragebeschleunigung erleben wird, geht Hensen davon aus, dass der Absatz dieser klassischen Leuchtmittel durch die zunehmende Bedeutung von LEDs langfristig rückläufig sein wird. Im November 2008 übernahm der gebürtige Niederländer die Leitung des Bereichs Consumer Lamps, der nach einem Neuausrichtung seit Jahresmitte Consumer Lighting Solutions heißt.
Neues Licht für das Zuhause
Wie das in der Praxis aussieht, zeigt die Leuchtenserie Ledino, die mit 70 Produkten für den Innen- und Außenbereich gerade auf den Markt gekommen ist. Klare Formen und elegantes Design zeichnen die größtenteils dimmbaren Leuchten ebenso aus, wie die ausgesuchten Materialien, die den hohen Qualitätsanspruch der Ledino-Leuchten für die Innen- und Außenbeleuchtung unterstreichen. Da durch die LED-Lebensdauer von ca. 20 Jahren (bei einer angenommenen Brenndauer von drei Stunden täglich) kein Leuchtmittelwechsel erforderlich ist, hatten die Designer viel Freiraum bei der Leuchtengestaltung, denn eine „Wartungsöffnung“ zum Lampenwechsel entfällt bei LED-Leuchten technologiebedingt. Mit den neuen LED-Leuchten will Philips auch seinem Ziel, sich als „Grünes Unternehmen“ zu positionieren, ein erhebliches Stück näher kommen. Denn die Leuchten senken nicht nur die Stromkosten, mit der langen Lebensdauer und dem geringeren Energieverbrauch werden auch natürliche Ressourcen geschont und die CO2-Emissionen bei der Energieerzeugung reduziert.
Wohlfühllicht im Wohnraum
Energieeffiziente Lösungen wie die LED-Technologie werden den Wettbewerb auch im Bereich der privaten Konsumenten entscheidend prägen. Voraussetzung allerdings sind Produkte, die ein angenehmes, natürliches Licht haben, das eine individuelle, zeitgemäße Wohnraumgestaltung ermöglicht. Die Miniaturisierung der Lichtquellen sorgt dabei für neue Optionen in Bezug auf Design und Leuchtenformen, aber auch für ein facettenreiches Spiel mit Farben.
„Die Digitalisierung des Lichts ist etwa vergleichbar mit der Entwicklung, die in der Unterhaltungselektronik vor über 25 Jahren begann, denn auch hier erschloss die Digitalisierung bis dahin kaum denkbare neue Möglichkeiten. In der gesamten Wohnung wird sich das Licht in Zukunft per Fernbedienung nicht nur in der Helligkeit, sondern auch in Farbe und Wirkung steuern und verändern lassen“, blickt Gijs Hensen voraus. „Wir wissen immer mehr über den Einfluss von Licht. Zum Beispiel über seine entspannenden oder anregenden Eigenschaften. Dieses Wissen werden wir, getreu der Ausrichtung von Philips, das führende Unternehmen für Gesundheit und Wohlbefinden zu sein, immer mehr in unsere Produkte und Konzepte einfließen lassen.“
Neue Märkte werden erschlossen
Mit der Erweiterung der Angebotspalette um Leuchten wurden die klassischen Lampenvertriebswege wie Bau- und Non-Food-Verbrauchermärkte jetzt durch Leuchtenfachhändler sowie Möbelhäuser ergänzt, in denen die neuen Leuchten zunächst eingeführt wurden. Im Herbst kommt die Do-it-yourself Branche mit einem maßgeschneiderten Leuchtenprogramm hinzu. Mit Schulungskonzepten werden die Handelspartner in Sachen LED-Technologie entsprechend fit gemacht. Der Handel soll flächendeckend in der Lage sein, Verbrauchern die Vorteile und Möglichkeiten der LED-Beleuchtung nahezubringen, schließlich gilt es nicht nur, das vorhandene Potenzial für die gesamte Wertschöpfungskette optimal zu nutzen, sondern die privaten Anwender auch für das neue, bessere Licht zu begeistern. Bislang hat Consumer Lighting Solutions rund 70 Prozent des Umsatzes im Do-it-yourself-Bereich erwirtschaftet. Dort erwerben Verbraucher aber nur 30 Prozent ihrer Leuchten. Mit der neuen Angebotsstruktur bedient Philips künftig die gesamte Marktbreite.
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