Strategischer Einkäufer bei Philips Medizin Systeme SSD Germany, Hamburg, Deutschland
„Das, was mir an Philips so gut gefällt, ist die inhaltliche Freiheit, die man schon als Berufsanfänger erhält, und die Eigenverantwortlichkeit, mit der man Projekte umsetzen kann."
Studiert habe ich Wirtschaftsingenieurwesen an der Technischen Universität Hamburg-Harburg. 2002 habe ich mich bei Philips für das Young High Potential Programm beworben. Meine erste Station habe ich bei Philips Consumer Electronics als Projekt Manager für ein großes Logistik Projekt absolviert. Im August 2003 habe ich meine zweite Station bei Philips Medizin Systeme im Bereich Sales und Service angetreten.
Von Hightech Produkten bis Röntgenschürzen
Der Bereich Einkauf innerhalb von Philips Medizinsysteme SSD Germany kümmert sich um sämtliche Dienstleistungen und Produkte von Drittlieferanten, die Philips Medizin Systeme nicht selbst anbietet, aber die der Kunde gerne zusammen mit den „großen" Philips Produkten (z.B. Röntgensystemen, Kernspintomographen) geliefert und eingerichtet haben möchte. Das reicht von Hightech Produkten, wie z.B. Patientenüberwachungssystemen, bis zu Standardartikeln wie Röntgenschürzen. In meiner Funktion als strategischer Einkäufer kümmere ich mich beispielsweise um die klassischen Aufgaben wie Lieferantenbeurteilung, Lieferantenmanagement oder Marktanalysen.
Europäischer Ansatz
Ein weiterer großer Aufgabenbereich besteht darin, einen europäischen Ansatz für ausgewählte strategische Commodities (= Produktgruppen) zu entwickeln. Ziel dabei ist es, Einkaufskonditionen zu optimieren oder einheitliche Produktspektren zu definieren. Spannend ist dabei die übergreifende Zusammenarbeit mit Kollegen aus anderen Ländern und Funktionsbereichen, wie z.B. dem Bereich Marketing, der aus seiner Perspektive viel Input über Kundenerwartungen etc. liefern kann. Am Ende stehen sogenannte Commodity Strategies, nach denen dann jedes Land in der Region EMEA vorgehen sollte.
Enormes Wissen
Die Medizintechnik ist hoch interessant, aber auch sehr komplex. Daher benötigt man ein großes und fundiertes Produkt- bzw. Branchen-Wissen. Ich lerne täglich etwas Neues - das ist genau in meinem Sinne. Aber auch was Philips generell betrifft, ist es fantastisch zu sehen, wie viele branchenspezifische „Eigenheiten" es in den unterschiedlichen Produktdivisionen gibt und welch technisches Wissen diese verschiedenen Bereiche aufweisen - sei es die Halbleitertechnik oder die Konsumentenelektronik.
Globalität
Die Globalität, die in einem internationalen Konzern zu spüren ist, ist definitiv auch ein Punkt für mich, den ich an Philips faszinierend finde. Das betrifft nicht nur den Einkauf, sondern auch die gesamte Supply Chain und die anderen Funktionen. Die immer globaler werdenden Prozesse - das ist eine sehr spannende Entwicklung.
Inhaltliche Freiheit
Das, was mir an Philips so gut gefällt, ist die inhaltliche Freiheit, die man schon als Berufsanfänger erhält, und die Eigenverantwortlichkeit, mit der man Projekte umsetzen kann. Dazu kommt die Internationalität, die zu einer sehr interessanten und spannenden Atmosphäre führt. Philips zeichnet sich für mich durch den kooperativen Umgang untereinander aus, den kurzen Draht zu Verantwortlichen, die Wege, die einem offen stehen. Als Arbeitnehmer hat man viele Chancen, es gibt viele Herausforderungen, wenn man flexibel ist und bereit ist, auch einmal internationale Schritte zu gehen.
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