Michael Eckardt, International Product Manager, Schweiz

International Product Manager in der Business Line "Cellular Systems" bei Philips Semiconductors in Zürich, Schweiz

 

„Es existiert hier eine besondere Wertvorstellung, die man auch als offene Unternehmenskultur beschreiben könnte und die das tägliche Arbeiten sehr angenehm macht - das motiviert."

 

Während meines Studiums der Elektrotechnik an der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) in Zürich konnte ich Philips bereits durch ein Praktikum kennen lernen. Das hat mir so gut gefallen, dass ich mir bereits zu dieser Zeit vorstellen konnte, bei Philips zu arbeiten. So kam es, dass ich noch vor Beendigung meines Diploms die Aussicht auf eine Festanstellung im Bereich CAD Support, Tools & Flow-Gruppe hatte - optimaler hätte es nicht laufen können. Mit der Unterstützung von Philips absolvierte ich 2001/02 das zweijährige berufsbegleitende Nachdiplomstudium in Betriebswissenschaften am Institut BWI der ETH Zürich und legte so den Grundstein für meine Tätigkeit im Marketing.

 

Schnittstelle zwischen Design-Team, Kunde und Management

Im Januar 2004 bin ich in die Business Line "Cellular Systems" gewechselt und bin in meiner Funktion als International Product Manager für die Spezifikation der Handy-Systeme von morgen mitverantwortlich. Diese Tätigkeit könnte man auch als Schnittstelle zwischen Design-Team, Management und dem Markt beschreiben. Dabei ist es eine Aufgabe, jene Produkte zu spezifizieren, welche die Marktführerschaft von Philips im Mobile Communications-Bereich weiter ausbauen.

 

Offene Unternehmenskultur

Während meiner Zeit im Unternehmen konnte ich mich in vielerlei Hinsicht weiterentwickeln. Philips hat das immer sehr unterstützt. Wenn man als Arbeitnehmer oder Arbeitnehmerin die Motivation mitbringt und Wünsche äußert, dann hat man wirklich optimale Möglichkeiten, auch was das Thema Auslandsaufenthalte angeht. Wenn man die Bereitschaft zeigt, ist Philips in jeglicher Hinsicht sehr offen. Dazu kommt, dass es Philips trotz der schwierigen Umstände am Markt in den vergangenen Jahren geschafft hat, seine Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Rahmen der Möglichkeiten stets als wichtige Ressource anzusehen. Es existiert hier eine besondere Wertvorstellung, die man auch als offene Unternehmenskultur beschreiben könnte und die das tägliche Arbeiten sehr angenehm macht.

 

Sozialkompetenz erlernen

Das, was man neben dem Mehr an fachlicher Qualifikation im Laufe der Zeit lernt, ist ein hohes Maß an Sozialkompetenz. Dazu tragen sicher zwei Punkte bei: Zum einen ist es die Vielfalt der internationalen Kontakte und damit auch der verschiedenen Kulturen. Zum Beispiel habe ich an einem internationalen Standardisierungs-Projekt mitgearbeitet, an dem Menschen verschiedenster Länder, unter anderem auch Israel, teilgenommen haben. Philips selbst bereitet einen auf solche Situationen gut vor, in dem interkulturelle Kurse angeboten werden. Zum anderen sind es die vielen verschiedenen Bereiche, mit denen ich in meinem Job zu tun habe. Der tägliche Umgang mit Menschen, die ganz unterschiedliche Schwerpunkte haben und damit auch unterschiedliche Ziel- und Wertvorstellungen, trägt dazu bei, sich in die verschiedensten Bereiche einzudenken und Lösungen zu finden, die alle zufrieden stellen. Das zu erreichen, ist spannend und herausfordernd zugleich.

 

In die Zukunft fragen

Bei meiner Tätigkeit muss man eng mit den Partnerfirmen zusammenarbeiten, muss deren Bedürfnisse erkennen und sicher stellen, dass die zu entwickelnden Produkte auch in drei Jahren noch aktuell sind. Man muss aus der heutigen Situation heraus erkennen, was zukünftig benötigt wird, welche Anforderungen der Kunde von morgen haben könnte und welche Systemanforderungen zukünftig gegeben sein müssen; das ist ein wirklich spannender Aspekt meiner Tätigkeit.

 

Oberstes Ziel meiner Arbeit ist es, dass die Produkte am Markt Erfolg haben. Ebenso gilt es aber auch in persönlicher Hinsicht, sich weiter zu entwickeln.