Dr. Stefanie Bongs, Projekt Managerin, Deutschland

Seit 1. Juli 2004 Integral Project Manager Cardiovascular bei Philips Medical Systems, Hamburg, Deutschland, für das neue X-Segment

 

„Trotz meines wissenschaftlichen Hintergrundes der Physik möchte ich mittelfristig eher in übergeordneten Managementfunktionen arbeiten. Diese Möglichkeit bietet mir Philips und dies mit internationalen Perspektiven."

 

Medizinische Entwicklungen vorantreiben

Für unseren internen Röntgensystemhersteller Cardiovascular entwickeln wir spezielle Röntgenröhren, insbesondere für Anwendungen im Bereich medizinische Röntgenuntersuchungen von Herz- und Herzkranzgefäßen. Diese Röntgenröhren bilden zusammen mit einem Generator das X-Segment. Meine konkrete Funktion ist es, dieses X-Segment gegenüber dem Kunden Cardiovascular zu vertreten, Projekte zu koordinieren und dafür zu sorgen, dass unsere Entwicklungsanstrengungen genau mit den Anforderungen des Kunden übereinstimmen.

 

Ein Großteil meiner täglichen Arbeit besteht im Projektmanagement, d.h. Koordination, Planung sowie Reporting gegenüber verschiedenen Gremien. Gleichzeitig bin ich Planungscoach in unserem derzeitigen Hauptentwicklungsprojekt für eine neue Generation von Röntgenröhren, der einpoligen Röhre. Der Vorteil dieser extrem leistungsfähigen Röhre besteht vor allem darin, medizinische Anwendungen schneller, flexibler sowie mit sehr viel höherer Diagnosesicherheit durchzuführen und dabei die Strahlenbelastung für den Patienten zu verringern. Ganz entscheidend in diesem Job ist der technologische Aspekt, da man komplexe technologische Prozesse und Abläufe verstehen muss.

 

Young Potential Programm mit vielfältigen Möglichkeiten

Nach meinem Studium der Physik habe ich im Mai 2003 bei Philips Medical Systems als Trainee im Young Potential Programm begonnen. Innerhalb des Traineeprogramms habe ich verschiedene Projekte in der Röhrenentwicklung durchgeführt und mich dabei im Sinne des Quality Improvements vor allem um Prozessverbesserungen gekümmert. Mittlerweile habe ich das Programm verlassen und arbeite jetzt fest auf dieser Stelle.

 

Schon immer hat mich neben Physik der Managementaspekt gereizt. Das Traineeprogramm bat mir die ideale Möglichkeit eines qualifizierten Seiteneinstiegs, um Managementfähigkeiten und BWL-Rüstzeug aufzubauen.

 

Mittelfristig möchte ich die technische Ebene verlassen und mich eher übergeordneten koordinativen Elementen widmen, so wie es in meiner jetzigen Funktion ansatzweise auch schon der Fall ist. Ich finde vor allem Schnittstellenfunktionen sehr interessant, mir macht es Spaß, eher an allgemeinen Geschäftsprozessen mitzuwirken als nur der Ansprechpartner für reine fachspezifische Fragen zu sein.

 

Ich identifiziere mich sehr mit der Medizintechnik, von daher ist auch sehr viel persönliches Herzblut im Job vorhanden. Ich könnte mir durchaus eine Auslandstätigkeit innerhalb von Medical Systems vorstellen, wäre aber auch für andere Sparten offen.

 

Philips schon frühzeitig kennengelernt

Um mich beruflich zu orientieren, habe ich mich schon während des Studiums auf verschiedenen Firmenkontaktmessen umgeschaut und dort im Jahre 2001 den ersten Kontakt zu Philips hergestellt. Medical Systems hat mich schon lange sehr interessiert und so habe ich mich dann auch bei Philips für eine Festanstellung beworben. Im Bewerbungsgespräch haben wir dann aber herausgefunden, dass es besser wäre, ins Young Potential Programm einzusteigen.

 

Freiräume für eigene Ideen

Damals als Außenstehende habe ich Philips immer als dynamisches, innovatives Unternehmen empfunden, das am Puls der Zeit ist. Seit meinem Einstieg hat sich dieses Gefühl bestätigt. Philips lässt einem sehr viele Freiräume im persönlichen Handeln, man wird unterstützt, wenn man neue Ideen hat und neue Wege gehen möchte, das finde ich sehr beeindruckend. Die Arbeitsatmosphäre ist sehr offen und sehr international.

 

Mit Tanzen und Golf aktiv bleiben

Es gibt auch ein Leben nach Feierabend. In meiner Freizeit schickt mich mein Hund viel ins Freie und lässt mich so meine Wahlheimat Hamburg jeden Tag neu entdecken. Außerdem bin ich aktiv in einem Tanzverein und arbeite dort im Vorstand. Und seit meiner Studienzeit in den USA begeistere ich mich sehr für Golf.

 

Tipps für Studenten

Ich empfehle allen Studenten, frühzeitig Praktika in der Industrie zu absolvieren. Bei Philips Medical Systems arbeiten viele Praktikanten aus dem Bereich Ingenieurwissenschaften, die bei uns schon frühzeitig sehr viel Erfahrungen aufbauen können. Wenn man sich konkret bewirbt, sollte man außerdem schon eine Vorstellung haben, wo es hingehen sollte, also eher in Richtung Fachspezialisierung oder eher in bereichsübergreifende Tätigkeiten.