Supply Chain Support Group Manager in der Business Line Cordless & Multimedia bei Philips Semiconductors, Zürich, Schweiz
„Philips ist immer in Bewegung - man bleibt nicht stehen, und das ist für mich persönlich sehr wichtig."
Bei Philips bin ich mittlerweile seit 10 Jahren - eine Zeit, in der ich in vielen Bereichen und Ländern gearbeitet habe. Momentan bin ich als Supply Chain Support Group Manager bei Philips Semiconductors in Zürich tätig und leite ein Team von fünf Mitarbeitern. Unsere Gruppe pflegt und überwacht die logistischen Systeme, die wir für die Produktionsplanung und Distribution unserer Produkte benötigen.
Internationale Stationen
Nach meinem Studium zum Wirtschaftsingenieur an der Technischen Universität Darmstadt mit dem Schwerpunkt Produktionsplanung und -steuerung, habe ich 1994 bei Philips Semiconductors in Hamburg begonnen. Damals wurde ein neues logistisches System eingeführt - das passte genau zu dem, was ich machen wollte. Nach drei Jahren in Hamburg bin ich für ein Jahr nach Eindhoven gegangen um dort an der Entwicklung einer Advanced Planning Engine (i2) mitzuarbeiten. Nach Projektende ging es kurz zurück nach Hamburg, um dort die Implementierung dieses neuen Systems vorzunehmen. Die nächste Station hieß Kalifornien - eine sehr spannende Zeit. Auch hier ging es wieder um logistische Systeme und um die Integration von i2 mit SAP in den Sales Organisationen weltweit und in den verschiedenen Business Lines von Philips Semiconductors.
Nach einem kurzen externen Aufenthalt in einer Unternehmensberatung, habe ich im Jahr 2002 eine Anfrage aus Eindhoven von meinem ehemaligen Chef in Kalifornien bekommen, ob ich nicht Lust hätte, wieder in Eindhoven zu arbeiten mit der Möglichkeit, innerhalb dieser Aufgabe in die USA zu gehen. Da musste ich nicht lange überlegen und habe zugesagt. Als die Einführung von SAP und i2 in den USA abgeschlossen war, das ist nun fast 2 Jahre her, bin ich nach Zürich gegangen, um mich von hier aus um die SAP-Einführung in Zürich, Taipei und in Caen zu kümmern.
Kundenzufriedenheit erhöhen
Die wichtigste Aufgabe dabei ist es, die Systemlösung auf die speziellen Anforderungen der verschiedenen Geschäftsbereiche abzustimmen und die User auf diese neuen Systeme vorzubereiten und zu trainieren. Denn häufig werden Geschäftsprozesse umgestaltet und somit verändert sich das Anforderungsprofil der Menschen, die mit diesen Systemen arbeiten müssen. Bei der Durchsetzung dieser Veränderungen gilt es, die kulturellen Eigenheiten in den verschiedenen Standorten niemals aus dem Blick zu verlieren. Nur dann ist gewährleistet, dass neue Systeme und Arbeitsabläufe auch akzeptiert werden. Dies ist eine Grundvoraussetzung für eine hohe logistische Performance, die wir im heutigen Marktumfeld benötigen, um eine hohe Kundenzufriedenheit zu erreichen.
Erfahrungen mitnehmen
Philips bietet sehr viele Möglichkeiten für Leute, die flexibel sind, sowohl was verschiedene Arbeitsorte als auch verschiedene Arbeitsbereiche angeht - das ist genau das Richtige für mich. Meine Auslandsaufenthalte haben mich in vielerlei Hinsicht weitergebracht. Ich konnte verschiedene Kulturen kennen lernen und habe viele Erfahrungen gesammelt - das ist es, was für mich wichtiger ist als Karrieresprünge. Wenn ich im nachhinein über diese Zeiten nachdenke, habe ich immer aus der richtigen Motivation diese Auslandstätigkeiten angenommen, weil ich immer gerne im Ausland war und es sehr spannend ist, zu sehen, wie Leute dort arbeiten, wo die Unterschiede liegen und was man mitnehmen kann - sowohl inhaltlich als auch persönlich durch den Kontakt mit anderen Menschen. Das Schöne ist, dass ich aus diesen Zeiten immer Freundschaften mitgenommen habe, mit denen ich auch über Jahre hinweg noch in Kontakt bin.
Technisches Wissen aufbauen
Bei Philips lernt man ein hohes Maß an technischem Wissen. Die Produkte und Systeme, mit denen ich zu tun habe, sind sehr komplex. Wir bewegen uns in einem sich ständig verändernden Markt in dem neue Technologien mit rasantem Tempo entwickelt werden und bestehende Organisationsformen und Arbeitsabläufe einem ständigen Wandel unterliegen. Just-in-Time war gestern, Supplier-Managed-Inventory ist heute. An diesem Wandel mitzuwirken ist eine spannende Aufgabe.
Kontakt zu den verschiedensten Kulturen
Ich schätze an meinem Job die täglichen internationalen Kontakte. In meiner Abteilung sprechen wir vier verschiedene Sprachen. Es ist einfach sehr reizvoll, mit verschiedenen Kulturen und Sprachen tagtäglich in Kontakt zu kommen.
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