Steuerung  von Technologien  über Hirnströme

Die Möglichkeiten der am Körper tragbaren Technologien in der Gesundheitsversorgung

 

Viele Patienten mit amyotropher Lateralsklerose (ALS oder Lou-Gehrig-Syndrom) und anderen neurodegenerativen Erkrankungen leben mit der frustrierenden Einschränkung, selbst einfache alltägliche Tätigkeiten nicht ausführen zu können, wie das Anschalten des Lichts, das Ändern der Fernsehlautstärke oder sogar das Kommunizieren mit anderen Menschen.


Nun zeigt ein Testprojekt erstmals, wie innovative digitale Technologien mit alltäglichen Produkten so zusammengeführt werden können, dass Menschen mit Mobilitätseinschränkung mittels vom Gehirn ausgehender Befehle über eine maßgeschneiderte Tablet-App und am Körper tragbare technologische Hilfsmittel bestimmte Geräte in ihrer Umgebung steuern könnten.


Das Projekt veranschaulicht, wie die Lebensqualität von Patienten mit ALS oder mit eingeschränkter Muskel- und Sprachfunktion verbessert werden könnte, indem man ihnen die Möglichkeit bietet, zu interagieren, zu kommunizieren und Befehle zu erteilen, ohne auf den eigenen Körper oder die Stimme angewiesen zu sein.

Simulation view dekstop

So wird die Navigationsoberfläche über die am Körper tragbare Technologie angezeigt.

A simulation of a user’s view of the navigation interface through a wearable device.
A simulation of a user’s view of the navigation interface through a wearable device.