Kardiologie im Fokus

Trotz seiner einzigartigen Fähigkeiten ist das Herz aufgrund der zentralen Stellung nicht vor Erkrankungen gefeit. In Deutschland bilden kardiovaskulär bedingte Todesfälle die mit Abstand häufigste Todesursache. Darüber hinaus erhöhen Herzinfarkte und Schlaganfälle ohne Todesfolge massiv das Risiko für Folgeerkrankungen und Pflegebedürftigkeit im Alter. Vor diesem Hintergrund hat Philips es sich zur Aufgabe gemacht, den diagnostischen Prozess und die Behandlung des Patienten individuell zu optimieren.

 

Angriffspunkt: Bluthochdruck

 

„Das Erkennen einer Herz-Kreislauf-Erkrankung ist oft ein Problem. Die frühzeitige Untersuchung von Risikofaktoren […] kann Schlimmeres verhindern.“, so Dr. F. van Erckelens, Leitender Arzt der Kardiologie der Max-Grundig-Klinik in Bühl. Um den weitaus bedeutsamsten Risikofaktor in diesem Zusammenhang handelt es sich bei der Volkskrankheit Bluthochdruck – etwa die Hälfte der erwachsenen Bevölkerung Deutschlands weist zu hohe Blutdruckwerte auf.

 

Die primäre Behandlung deckt sich mit der Prävention einer Hypertonie und besteht in einer Anpassung des Lebensstils. Auf diesem Wege lassen sich bereits bestehende arteriosklerotische Plaques reduzieren und das Risiko kardiovaskulärer Ereignisse nachweislich senken. Eine medikamentöse Therapie dient vor allem der Ergänzung.

 

„Zeit ist Herzmuskel“

 

„Je länger es dauert, bis der Patient versorgt wird, umso schlechter die Herzleistung“, betont Prof. M. Horlitz, Chefarzt der Kardiologie des Krankenhauses Porz am Rhein. In apparativer Hinsicht stellt die EKG-Untersuchung zweifelsohne das Arbeitspferd der Kardiologie dar. Das EKG-Gerät PageWriter von Philips nutzt modernste Algorithmen, um eine rasche Identifizierung eines Herzinfarkts zu ermöglichen.

 

Von herausragender Bedeutung sind in der weiterführenden Diagnostik die bildgebenden Verfahren. Daher hat Philips die speziell für kardiologische Bedürfnisse konzipierten Ultraschall- sowie Kardio-CT- und Kardio-MRT-Geräte entworfen, sodass sich die Notwendigkeit invasiver Maßnahmen unverzüglich beurteilen lässt.

 

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Bluthochdruck in Zahlen  

 

  • 44% der Frauen und 51% der Männer im Alter in Deutschland mit Bluthochdruck
  • ca. 20 Millionen Deutsche haben Bluthochdruck
  • bis zu 50% der Hypertoniker wissen nichts von ihrer Erkrankung
  • weltweit jährlich 9,4 Millionen Todesfälle sind auf Bluthochdruck zurückzuführen