Mutter und Kind
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Philips AVENT - Lebensmittelallergien

Lebensmittelallergien

Wenn Ihr Kind eine Lebensmittelallergie entwickelt, erachtet das Immunsystem bestimmte Lebensmittel als schädlich. Eine allergische Reaktion auf Lebensmittel kann unterschiedliche Symptome hervorrufen.

Etwa 2 bis 5 % der Kinder reagieren empfindlich auf bestimmte Lebensmittel, doch viele weitere Eltern vermuten, dass ihr Kind allergisch gegen bestimmte Lebensmittel ist. Zu den Lebensmitteln, die am häufigsten allergische Reaktionen auslösen, zählen Milch, Eier, Soja, Fisch, Weizen und Erdnüsse. Viele Kinder überwinden die Allergie nach dem ersten Lebensjahr. Um sicherzustellen, dass bestimmte Lebensmittel nicht länger als notwendig bei der Ernährung Ihres Kindes fehlen, sollte der Allergiezustand regelmäßig geprüft werden.

Philips AVENT - Lebensmittelallergien

Lebensmittelallergien – Die Symptome

Allergiesymptome können bereits 1 Stunde nach dem Essen auftreten. Dazu zählen juckende Haut, Ausschlag, Erbrechen, Angioödeme (starke Schwellungen aufgrund von Flüssigkeitsansammlung im Gewebe) und Anaphylaxie (eine plötzlich auftretende allergische Reaktion des gesamten Körpers). Verzögerte Reaktionen sind schwerer zu diagnostizieren und können erst Stunden oder Tage nach der Nahrungsmittelaufnahme auftreten. Zu den möglichen Symptomen gehören Ekzeme, chronischer Durchfall, Koliken, Magenschmerzen und langsames Wachstum.

Diagnose

Die Diagnose umfasst Lebensmitteltests, um:

  • Ein bestimmtes Lebensmittel zu erkennen, das die Symptome verursacht. Bei einem positiven Ergebnis muss dieses Lebensmittel aus der Ernährung Ihres Babys gestrichen werden.
  • Zu beweisen, dass ein bestimmtes Lebensmittel nicht die Ursache der Symptome ist. Wenn keine Symptome auftreten, muss dieses Lebensmittel nicht aus der Ernährung gestrichen werden.

Sobald erkannt wurde, dass Ihr Kind auf ein Lebensmittel allergisch reagiert, sollten Sie dieses meiden. Wenn Sie stillen, sollten Sie dieses Lebensmittel ebenfalls aus Ihrer eigenen Ernährung streichen. Wenn Sie jedoch Milch und Milchprodukte aus Ihrer Ernährung streichen, sollten Sie Kalziumpräparat einnehmen, um eine ausreichende Kalziumzufuhr zu gewährleisten.

Suchen Sie einen Ernährungsexperten auf, um sicherzugehen, dass Ihr Baby auch weiterhin alle notwendigen Nährstoffe für Wachstum und Entwicklung zu sich nimmt.

Ausschluss von Laktose

Bei den als "Hydrolysatnahrung" bezeichneten Milchpulvern wurde das Milchprotein in kleine Teile zerlegt. So wird Ihr Kind weiterhin mit den Proteinen versorgt, zeigt jedoch keine allergische Reaktion.

Diese Milch schmeckt ungewöhnlich und wird von jüngeren Babys problemlos, jedoch von älteren Babys weniger gern angenommen.

Andere Milchsorten

  • Aminosäurehaltiges Milchpulver: Probieren Sie dieses Milchpulver aus, falls keine Besserung eintritt.
  • Sojamilchpulver: Dieses Milchpulver wird nicht für Babys unter sechs Monaten empfohlen, da es hormonelle Probleme verursachen kann.
  • Kalziumangereicherte Sojamilch: Ideale Möglichkeit, wenn Ihr Baby über ein Jahr alt ist.
  • Hafer- oder Mandelmilch: Bei Fütterung dieser Milchsorten empfehlen Ernährungsexperten die Zugabe von Vitamin- und Mineralstoffpräparaten, da diese kein vollwertiger Ersatz für Kuhmilch sind.
  • Reismilch: Diese Milch wird nicht mehr für Kinder unter fünf Jahren empfohlen, da in einigen Produkten geringe Mengen Arsen gefunden wurden.

Alle Angaben in diesen Artikeln sind nur als allgemeine Informationen zu verstehen und ersetzen keinesfalls eine ärztliche Beratung. Wenn Sie oder Ihre Familienmitglieder an ernsten oder lang anhaltenden Symptomen oder Krankheiten leiden oder Sie medizinische Beratung benötigen, wenden Sie sich bitte an einen Arzt. Philips AVENT kann nicht für Schäden verantwortlich gemacht werden, die aus der Verwendung der auf dieser Website enthaltenen Informationen entstehen.

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