Philips rüstet niederösterreichische Gemeinden auf LED-Beleuchtung um: Riedl: „Grafenwörth ist österreichweit Vorreiter"


Professional Lighting Solutions

August 7, 2012

Ab 2015 muss die gesamte Straßenbeleuchtung in Österreich auf energiesparende Lösungen umgestellt sein. Eine EU-Richtlinie (Ökodesign-Verordnung 245/2009) verbietet ab  2015  das Inverkehrbringen von Quecksilberdampf-Lampen (HME/HPL) EU-weit.

 

Die Gemeinden sind bestens informiert und  planen bereits die Umrüstung auf energieeffiziente LED-Leuchten. In Niederösterreich ist man sogar schon einen Schritt weiter: Die Gemeinde Grafenwörth (Bezirk Tulln) hat ihre Straßen bereits vollständig auf die energieeffizienten Leuchten umgestellt und ist damit Vorreiter-Gemeinde österreichweit. „Wir haben 1300 Lichtpunkte auf LED umgestellt und investieren dafür rund 700.000 Euro“, sagt der GVV-Chef und Bürgermeister von Grafenwörth. Der Startvorteil für die NÖ Gemeinden: Sie werden vom Land mit 100 Euro je Lichtpunkt gefördert. „Das ist eine große Motivation“, weiß Riedl. Und auch wenn die Umrüstung von 0 auf 100 nicht für alle Gemeinden zu schaffen ist, kann der GVV-Chef die ökologische Lichtumstellung nur empfehlen: „Wir sparen durch die Umstellung jährlich 68.000 Euro. Die technische Umrüstung alleine wird sich nach zehn Jahren amortisiert haben. Was zählt, ist einfach der langfristige Nutzen der Umstellung aufgrund von Kosten- und Energieersparnissen“, so Alfred Riedl.

 

Energie-Landesrat Dr. Stephan Pernkopf begrüßt die Initiative: „Schon in einigen niederösterreichischen Gemeinden erfolgte die Umstellung auf LED-Beleuchtung. Langfristig gesehen sparen die Gemeinden viel Geld ein. Wie bei vielen anderen Projekten auch sind die Gemeinden verlässliche Partner bei der Umsetzung. Mit ihrer Unterstützung können wir viel Energie einsparen“.

 

Nach einer umfassenden Ausschreibung erhielt Philips den Zuschlag für das Grafenwörther Gesamtprojekt. Die bisherigen Glockenleuchten wurden ab Mai 2012 durch insgesamt 573 CityCurve LED Leuchten ausgetauscht. „Durch die Gesamtsanierung konnten die Marktgemeinde Grafenwörth und die fünf umliegenden Katastralgemeinden ihren Energieverbrauch um mehr als 70 % auf rund 130.000 kWh pro Jahr senken und entsprechend CO2 einsparen“, weiß Philips-Österreich-Chef Robert Pfarrwaller. Die lange Lebensdauer der LED von bis zu 60.000 Stunden und das durchgehend modulare Leuchtenkonzept bieten zudem eine geringe Wartungsintensität bei hoher Anlageneffizienz – und damit weitere Kostenvorteile“, so Pfarrwaller weiter. Dank des klassischen Designs und der klaren Linienführung tragen die neuen Leuchten auch tagsüber zu einem harmonischen Stadtbild bei.

 

Dass die Umstellung auf energieeffiziente Leuchten Vorteile hat, haben neben Grafenwörth auch weitere Gemeinden  in Niederösterreich erkannt: In Neunkirchen will Bürgermeister Herbert Osterbauer 2.700 Lichtpunkte auf die sparsamen Lampen umstellen. Rund eine Million Euro muss die Gemeinde dafür in die Hand nehmen – 120.000 Euro wird die Gemeinde pro Jahr an Einsparungen erzielen, und das trotz Darlehen und Kreditrückzahlung. „Auch wenn für uns die ganze Sache völliges Neuland ist, stehen der Umweltschutzgedanke und die Einsparungen für uns klar im Vordergrund“, sagt Herbert Osterbauer.

Auch die Gemeinde Seebenstein  hat bereits mit der Umstellung auf LED-Leuchten begonnen: „Wir haben bis jetzt zwei Drittel unserer Leuchten auf LED umgestellt. Bis Jahresende werden wir mit dem Projekt fertig sein und in Summe 417 Lichtpunkte in der neuen Technik ausgestattet haben“, sagt Bürgermeister Gerald Pawlowitsch.  250.000 Euro kostet die Gemeinde das Projekt. Um eine Förderung bei Land und Bund habe man auch angesucht. „Unsere Beleuchtungskörper waren 40 Jahre alt, daher mussten wir in Seebenstein sowieso etwas machen. Wir haben gleich auf LED umgestellt und bekommen  auch aus der Bevölkerung durchaus positive Reaktionen zu den neuen Leuchten“, sagt Pawlowitsch.

 

An den finanziellen Möglichkeiten scheitert die LED-Umstellung aktuell  noch in der Gemeinde Ternitz. 3.800 Lichtpunkte müsste Bürgermeister Rupert Dworak in seiner Gemeinde auf energieeffiziente Lampen umstellen. Die Kosten: 15,2 Millionen Euro. „Das ist eine Summe, die im Moment nicht finanzierbar ist“, so Dworak. Daher ist man in Ternitz jetzt auf der Suche nach geeigneten Finanzierungsmodellen.

 

Ein paar Jahre haben die Gemeinden noch Zeit, ihre Straßenbeleuchtung auf die neue Technik umzurüsten. Zahlreiche NÖ Gemeinden zeigen bereits vor, wie es geht und dass sich die Investition rechnet. Eine Vielzahl weiterer Kommunen hat auch schon entsprechende Förderanträge beim Land NÖ eingebracht. Alfred Riedl abschließend: „Ich bin überzeugt, dass die Gemeinden, die von der EU geforderte Umstellung auf  energieeffizientes Licht schaffen werden. Wir stehen erst am Anfang der Umrüstungsphase, die NÖ Gemeinden werden auch diese Herausforderung zur gegebenen Zeit meistern.“

 

vlnr: BM Riedl, LR Pernkopf, GD Pfarrwaller

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