47 Mal Lebensretter: Philips Defibrillatoren bei der Wiener Polizei retten bei Herzversagen Leben

Juli 31, 2014

30 Mal pro Tag bleibt in Österreich bei einem Menschen das Herz stehen. Nur eine Person von zehn überlebt den Vorfall, wobei Erste-Hilfe-Maßnahmen durch Augenzeugen in vielen Fällen ausbleiben. Seit das Pionierprojekt „First Responder – Polizei Wien“ Anfang 2013 vom Verein PULS ins Leben gerufen wurde, steigt die Zahl der Überlebenden stetig.

 

Die ersten zehn Minuten nach einem Herzstillstand entscheiden darüber, ob der Betroffene überlebt. Die Wiener Berufsrettung erreicht ihren Einsatzort im Schnitt nach elf Minuten – zu spät, da zu diesem Zeitpunkt der irreversible Hirntod aufgrund von Sauerstoffmangel bereits eingetreten ist. –Deshalb ist es wichtig, dass  diese Zeit durch Ersthelfer überbrückt wird, bis professionelle Hilfe eintrifft.

 

PULS und die Wiener Polizei bekämpfen den plötzlichen Herztod
Der Verein PULS hat mit der Unterstützung von Philips Healthcare Anfang 2013 die wichtige Maßnahme ergriffen, die Wiener Polizei mit Defibrillatoren auszustatten. Von den mittlerweile zur Verfügung stehenden 172 Geräten sind 120 stationär in Polizeiräumlichkeiten und 52 in Streifenwägen installiert. Außerdem bietet PULS regelmäßige Reanimationsveranstaltungen an, um die Beamten zusätzlich zu den berufsbegleitenden Fortbildungen auf den Notfall vorzubereiten.
„Bei entsprechenden Notrufen, die in der Leitstelle der Berufsrettung Wien eingehen, wird nun neben den Rettungskräften auch die Polizei verständigt“, erklärt Dr. Mario Krammel, geschäftsführender Präsident von PULS und Notfallmediziner an der MedUni Wien. Die Polizei, die den Einsatzort aufgrund kürzerer Anfahrtszeiten oftmals früher erreicht, kann so bereits vor Eintreffen der Rettungskräfte mit der Ersthilfe beginnen. Im Kampf gegen den plötzlichen Herztod haben sich die Wiener Polizisten bereits als wertvolle Mitstreiter erwiesen – 47 Menschen konnten so in den vergangenen neun Monaten nach einem plötzlichen Herzstillstand erfolgreich reanimiert werden.

 

Erste Hilfe ist kinderleicht
Doch die Bemühungen von PULS beschränken sich nicht nur auf die Wiener Polizei – die wichtigste Maßnahme im Falle eines plötzlichen Herzstillstands ist die Ersthilfe durch Augenzeugen. Mit jeder Minute, in der das Gehirn nicht mit Sauerstoff versorgt wird, sinkt die Überlebenschance des Betroffenen um zehn Prozent. Um effektive Ersthilfe zu ermöglichen, setzt sich PULS für breite Aufklärungsarbeit und möglichst flächendeckende Verfügbarkeit von Laien-Defibrillatoren im öffentlichen Raum ein. Durch kostenlose Schulungsangebote wird die Öffentlichkeit sensibilisiert und somit eine Kultur des „Hingreifens“ im Notfall aufgebaut.
“Oftmals wird unterlassene Hilfeleistung von Befragten mit Unwissenheit und Angst vor Fehlern begründet”, so Krammel. Dabei ist Erste Hilfe wirklich kinderleicht. Durch kräftigen Druck in der Mitte des Brustkorbes im Rhythmus des Bee-Gees-Hits „Stayin‘ Alive“ oder des Radetzkymarsches kann das Gehirn weiter mit Sauerstoff versorgt und die Überlebenschance des Betroffenen von durchschnittlich zehn auf bis zu 70 Prozent angehoben werden. Ein schlagendes Herz kann durch so eine Maßnahme niemals außer Takt gebracht werden. Ein Zuviel an Herzdruckmassage ist also unmöglich.

 

Drei Schritte zum Lebensretter
Im Ernstfall eines plötzlichen Herzstillstands sind folgende Maßnahmen vom Ersthelfer zu ergreifen:
1. Prüfen: ansprechen, schütteln, Atmung überprüfen
2. Rufen: 144 – Rettung rufen
3. Drücken: Herzmassage – kräftig und rasch in der Mitte des Brustkorbes drücken 
Wenn ein Defibrillator zur Verfügung steht: Einschalten und den Anweisungen folgen!

 

Weitere Informationen zum Projekt “First Responder Polizei Wien” finden Sie auch online unter: www.puls.at

Lebensretter Philips Heartstart

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Mehr über Philips im Internet: www.philips.at 

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