Schneller drehen, mehr sehen: Hochleistungs-Computertomograph von Philips setzt neue Maßstäbe in der Diagnostik im LKH Leoben

April 3, 2014

Wien/Leoben, 3. April 2014: Im LKH Leoben wurde Anfang des Jahres der weltschnellste Hochleistungs-Computertomograph in Betrieb genommen. Die moderne CT-Plattform iCT Elite führt eine Untersuchung schnell, hochauflösend und mit bis zu 80% weniger Röntgenstrahlung durch. Die Bilder des neuen iCT Elite Scanners von Philips sind gestochen scharf und eröffnen den Leobener Medizinern neue Möglichkeiten in der Diagnose, Behandlung und Erforschung ernster Erkrankungen.

 

Die Bildgebung in der Radiologie wird vor immer neue Herausforderungen gestellt. Untersuchungen müssen immer schneller und einfacher durchzuführen sein – besonders wichtig ist das für Patienten mit Mehrfachverletzungen oder akuten Herz-Erkrankungen. Dabei gilt es grundsätzlich, dass der Patient der geringst möglichen Strahlendosis ausgesetzt ist. Im Institut für Radiologie und Nuklearmedizin des LKH Leoben befindet sich nun Europas neuer Super-Scanner im Einsatz.

 

Als besonderes Merkmal verfügt die Philips CT-Plattform über iDose4 Premium, ein hochmodernes iteratives – also sich schrittweise annäherndes – Rekonstruktionsverfahren. Dieses bietet eine um bis zu 80 Prozent niedrigere Strahlendosis, im Vergleich zu Vorgänger-Systemen, bei gleichbleibender Bildqualität in der Diagnostik. Hinter der Zusatzbezeichnung „Premium“ verbirgt sich eine orthopädische Metallartefakt Reduktion (OMAR) –  diese stellt einen wichtigen Beitrag für die diagnostische Sicherheit dar. OMAR verhindert Störsignale, die durch Metall im Körper, wie Herzschrittmacher oder Hüft-Implantate verursacht werden. Das Ergebnis sind bessere Bilder für eine verbesserte Diagnostik.

 

 „Für die Qualität der Untersuchungsergebnisse ist die Messgeschwindigkeit und die Höhe der Auflösung gleich wichtig. Nur aus diesen beiden Komponenten kann man eine schnelle und zuverlässige Diagnose ableiten, “ erläutert Prim.Univ.-Doz Dr. Martin Uggowitzer die Vorteile des Systems. „Richtig verstandene Gesundheitsfürsorge heißt für uns, das Richtige für den Patienten zu tun, sowohl kurz- als auch langfristig. Mit dem iCT Elite CT können wir Bilddaten in höchster Qualität gewinnen und haben dabei die Gewissheit, auch alles zum langfristigen Schutz des Patienten unternommen zu haben, weil die Strahlendosis geringer und die Bildqualität besser ist, “ erklärt der Mediziner weiter.

 

Der neue Scanner wird zudem der Erste in Mitteleuropa sein, der mit einer neuen Form der Bildrekonstruktion ausgestattet ist. Die so genannte iMR (iterative Model Reconstruction) bearbeitet die Bilder so, dass sämtliche Bilddaten in noch besserer Bildqualität und höchster Detailgenauigkeit innerhalb kürzester Zeit verfügbar sind. Bisher nicht sichtbare oder durch Bildrauschen verdeckte Details, z.B. in der Lunge, der Leber, der Bauchspeicheldrüse  oder den Herzkranzgefäßen, können in Zukunft präzise dargestellt werden und es wird zukünftig sogar möglich sein, auch Durchblutungsphasen des Herzmuskelgewebes zu erkennen. Aber auch detaillierte und klare Bilder eines ganzen Organs können innerhalb kürzester Zeit geliefert werden, einschließlich des Herzens und des Gehirns. Selbst langfristige Veränderungen lassen sich frühzeitig aufzeigen.

 

„Das iCT Elite CT-System liefert bei geringstmöglicher Strahlendosis herausragende Bildqualität und gibt den Medizinern mehr Zeit, sich um ihre Patienten zu kümmern. Bisher gehörte es zu den Herausforderungen der Branche, hohe Bildqualität, geringe Strahlendosis und eine gute Rekonstruktion in Einklang zu bringen. Dementsprechend war die CT-Bildgebung häufig mit Kompromissen verbunden. Der Philips iCT markiert einerseits den nächsten Schritt auf dem Weg zur optimalen strahlungsarmen Bildgebung und zeigt andererseits, dass Philips Lösungen entwickelt, die den Anforderungen des medizinischen Fachpersonals exakt entsprechen. Gleichzeitig werden keine Kompromisse gemacht, wenn es um das Wohlbefinden der Patienten geht“, so Robert Körbler, Vorsitzender der Geschäftsführung bei Philips Austria GmbH und Geschäftsführer von Philips Healthcare.

 

(Fotos: Institut f. Radiologie und Nuklearmedizin, LKH Leoben)

Weitere Informationen:

Klaus Petri

Philips Austria, Konzernkommunikation

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Mobil +43 664 968 76 09 und +49 171 974 19 22

E-Mail: Klaus.Petri@philips.com

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Philips feiert 100 Jahre Forschung

1914 gründeten die Unternehmer Anton und Gerard Philips im niederländischen Eindhoven das erste Philips Forschungslabor. Unter der Leitung des renommierten Physikers Dr. Gilles Holst wurde sich im „Natuurkundig Laboratorium (NatLab)“ zunächst auf die Entwicklung neuer Lichtquellen und Funktechnik und Elektronik konzentriert. Heute – 100 Jahre später – unterhält Philips eine der weltweit größten unternehmenseigenen Forschungseinrichtungen. Mit dem in Eindhoven angesiedelten Hauptsitz und sechs internationalen Standorten in Nordamerika, Europa und Asien beschäftigt Philips Research mehr als 1.500 Mitarbeiter aus 50 Ländern und hat bisher über 100.000 Patente angemeldet. Weitere Informationen finden sie hier.

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Über Royal Philips

Royal Philips (NYSE: PHG, AEX: PHIA), mit Hauptsitz in den Niederlanden, ist ein Unternehmen, das auf Gesundheit und Wohlbefinden ausgerichtet ist. Im Fokus steht die Verbesserung der Lebensqualität der Menschen mit innovativen Lösungen aus den Bereichen Healthcare, Consumer Lifestyle und Lighting. Philips beschäftigt etwa 115.000 Mitarbeiter in mehr als 100 Ländern und erzielte in 2013 einen Umsatz von 23,3 Milliarden Euro. Das Unternehmen gehört zu den Marktführern in den Bereichen Kardiologie, Notfallmedizin, Gesundheitsversorgung für zuhause sowie energieeffizienten Lichtlösungen. Außerdem ist Philips einer der führenden Anbieter im Bereich Mundhygiene sowie bei Rasierern und Körperpflegeprodukten für Männer. Mehr über Philips im Internet: www.philips.at

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