Neue Patientenmonitore unterstützen medizinische Entscheidungen am Krankenbett

Dezember 9, 2010

06. Oktober 2010. Europa-Premiere in Hamburg: Philips präsentiert auf der diesjährigen Medica Preview-Pressekonferenz eine vollkommen neue Patienten-Monitoring Lösung.  Der IntelliVue MX800 Patientenüberwachungsmonitor ist weltweit das erste System, das bei Bedarf einen vollständigen klinischen Arbeitsplatz direkt am Patientenbett bietet. Das System wurde entwickelt, um Ärzten einen zentralen Zugang zu allen wichtigen, klinischen Informationen direkt vor Ort, am sogenannten Point-of-Care zu geben. Das spart Zeit, erleichtert die Entscheidung über weitere Behandlungen und erlaubt ein frühestmögliches medizinisches Einschreiten.

 

Auf einem 16:9 Monitor hat der behandelnde Arzt nicht nur sämtliche Vitalparameter des Patienten, wie Blutdruck, Sauerstoffsättigung, Puls und andere Parameter immer im Blick– er hat auch Zugriff auf alle im Krankenhausnetzwerk verfügbaren Patientendaten. Darüber hinaus können auch Bewegtbild- Aufnahmen (z. B. Ultraschall) mit verfolgt oder aus dem PACS (Picture Archiving Communications System) aufgerufen werden, ohne andere wichtige Meßparameter aus den Augen zu verlieren.

 

Der Philips IntelliVue MX800 bietet eine Reihe klinischer Entscheidungshilfen, den so genannten Clinical Descision Support. So kann Beispielsweise ein Frühwarnsystem Alarm schlagen, wenn sich bestimmte Vitalparameter in ihrem Verlaufstrend verändern, und darauf hindeuten, dass sich eine Sepsis (Blutvergiftung) bei einem Patienten ankündigt. „Weiterentwickelte Software-Lösungen unterstützen Ärzte mit wesentlichen  Informationen, um die richtigen Behandlungs-Entscheidungen zu treffen“, sagte Deborah DiSanzo, General Manager, Patient Care and Clinical Informatics von Philips. „Dies ist ein großer Sprung in der Entwicklung von Patientenüberwachung und hilft, klinische Abläufe zu vereinfachen und die Kosten zu senken. Dies wiederum hat Vorteile für das gesamte Gesundheitssystem.“

 

Optional ist der MX800 Monitor mit einem integrierten PC ausgestattet. Dieser ist abgekoppelt von der Überwachungseinheit, damit eine etwaige Fehlfunktion des PC keinen Einfluss auf die Patientenüberwachung hat. Außerdem kann dadurch jeder autorisierte Nutzer Applikationen auf das System aufspielen, die er im Klinikalltag benötig. Es ist sogar möglich, Live-Bilder einer Endoskop-Kamera auf dem Monitor in Echtzeit darzustellen. Dies ist besonders wichtig, wenn z. B. eine Sonde durch den Mund des Patienten in die Luftröhre eingeführt werden muss. Neben der zusätzlichen Sicherheit, die der Arzt dadurch gewinnt, sieht er auch sofort, wenn sich der Zustand des Patienten bei diesem Eingriff verschlechtern sollte. Bisher war dies nicht möglich.

 

Philips Healthcare in Böblingen hat die weltweite Verantwortung für Patientenüberwachungssysteme. Die Patientenmonitore  kommen vor allem in der Notfall- und Intensivmedizin, der Schwanger­schafts- und Neugeborenenüberwachung, bei Operationen und in der Anästhesie zum Einsatz. Philips ist mit einem globalen Marktanteil von über 40 % unangefochtener Marktführer  im Segment der Patientenüberwachung.

 

Neue Patientenmonitore unterstützen medizinische Entscheidungen am Krankenbett

Philips IntelliVue MX800

Weitere Informationen nur für Journalisten:

Mag. Ingun Metelko

Philips Austria, Konzernkommunikation
Triester Straße 64,
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Über Royal Philips Electronics

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