Der erste volldigitale Hochleistungs-Magnetresonanztomograph Österreichs ist im Radiologie-Institut Dr. Helmut Klein in Steyr in Betrieb

Juli 3, 2012

Bessere Untersuchungsergebnisse und mehr Komfort für die Patienten


Im Radiologie-Institut Dr. Helmut Klein im Gesundheitszentrum Steyr ist seit einigen Wochen ein Hochleistungs-Magnetresonanztomograph (MRT) der neusten Generation von Philips in Betrieb. Das Gerät mit dem Namen „Ingenia“  ist erst seit einem knappen Jahr weltweit verfügbar und basiert erstmalig auf digitaler anstatt auf analoger Technik. Vergleichbar ist dieses Technologie-Upgrade wie der Wechsel vom analogen Röhrenfernseher mit wenigen zur Verfügung stehenden Sendern hin zum digitalen Breitband-HD-Fernsehen mit hunderten von Kanälen. Die Technik beim digitalen MRT bietet dadurch eine wesentlich höhere Bildqualität und steigert so die Verlässlichkeit der Diagnose.

 

„Wir haben uns für ein Philips Ingenia MRT System entschieden, weil es dank der höheren Bildqualität die diagnostische Aussage erleichtert“ begründet Dr. Helmut Klein die Investition. „Durch den Technikfortschritt ist es mittlerweile möglich auch den gesamten Körper in nur einer Untersuchung darzustellen.“

 

Mehr Komfort für den Patienten

Auch der Patientenkomfort in der Praxis erhöht sich deutlich durch das neue System und den Umbau. Philips Ingenia MRT verfügt über eine 70 cm weite Öffnung des Magneten statt der bisher üblichen 60cm bei den meisten Geräten und bietet so den Patienten mehr Raum und damit eine entspanntere Untersuchung.  Zusätzlich wird der Patient weniger eingeengt, da bis zu 60 Prozent der Untersuchungen ohne zusätzlich aufgelegte Spulen (Signalaufnehmer) durchgeführt werden können. Die meisten Spulen sind bei dem innovativen System in den Patiententisch integriert. Nicht zuletzt bringt die Digitalisierung auch eine Beschleunigung der Untersuchung mit sich. Dies ist nicht nur für ängstliche Patienten hilfreich – auch Patienten, die nicht lange ruhig liegen können, z.B. aufgrund von Schmerzen oder anatomischen Besonderheiten (Wirbelsäulenverkrümmung), profitieren.

 

„Wir von Philips sind überzeugt, dass sinnvolle Innovationen immer beim Patienten ansetzen“, so Gernot Uiberreiter von Philips Healthcare. „Ingenia bietet zuverlässige Werkzeuge, die für eine bessere Bildqualität und optimierte Untersuchungen  sorgen. Dadurch werden die Diagnosen zuverlässiger und das Verfahren wird für Patienten und Kliniker insgesamt vereinfacht. Wir freuen uns, das das österreichweit erste System dieser Art in Steyr installiert wurde!“

 

„Mit dem volldigitalen Philips Ingenia MRT können wir unseren Patienten die best mögliche radiologische Versorgung bieten, die es derzeit auf dem Markt gibt“, so Dr. Klein. „Ein zuverlässigeres Werkzeug in der Magentresonanztomographie für bessere Bildqualität und optimale Untersuchungen gibt es einfach nicht.“

  

Philips Ingenia: digital statt analog

Um detaillierte Strukturen innerhalb des menschlichen Körpers sichtbar zu machen, kommen bei der Magnetresonanztomografie (MRT) Magnetfelder und Hochfrequenzsignale gemeinsam zum Einsatz. Die magnetische Feldstärke wird dabei in Tesla (T) gemessen. Kliniker setzen schon lange MRT ein, weil das diagnostische Verfahren unterschiedliche Weichteile außergewöhnlich differenziert darstellt und dabei ohne Röntgenstrahlung arbeitet. Bislang haben alle MRT-Systeme analoge Komponenten für die Signalerfassung und -verarbeitung verwendet, um Bilder vom Patienten zu erzeugen. Allerdings begrenzt der Einsatz analoger Komponenten die Leistung in Bezug auf Bildschärfe und -qualität.

Der volldigitale Ingenia für die Feldstärken 1.5T und 3.0T überwindet nun diese Grenze: Seine zukunftsweisende „dStream“-Architektur verbessert die Bildqualität und vereinfacht gleichzeitig die Arbeitsabläufe. Mittels dStream wird das MRT-Signal direkt in der Empfangsspule digitalisiert. Dadurch erhöht sich das Signal-zu-Rauschverhältnis im Vergleich zu analogen MRT-Systemen um bis zu 40 Prozent. Dies verkürzt die Messzeiten wesentlich und erhöht die Detailgenauigkeit. Durch die Digitalisierung in der Spule wird das Gerät zukunftssicher, da Spulen mit beliebig vielen Kanälen ohne kostspielige Kanalaufrüstung angeschlossen werden können. Der Patientenkomfort wird durch die 70 cm weite Öffnung des Magneten garantiert und durch die in der Patientenauflage integrierten Spulen verbessert: So können ca. 60 Prozent der Untersuchungen ohne zusätzlich aufgelegte Spulen durchgeführt werden. Radiologen erhalten schnelle und konsistente Ergebnisse – das führt zu einer Erhöhung der Produktivität um bis zu 35 Prozent.

 

Im Unterschied zu herkömmlichen MRT-Systemen können Nutzer der Philips Ingenia Plattform auf einfache und kostengünstige Weise neue klinische Anwendungen hinzufügen, die möglicherweise Empfangsspulen mit mehr Kanälen erfordern. Damit erhalten Krankenhäuser und Diagnose-Einrichtungen die Flexibilität, die sie brauchen, um jetzt und in Zukunft immer mit modernster Medizintechnik arbeiten zu können.

Philips Ingenia

Philips Ingenia  Hochleistungs-Magnetresonanztomograph

Philips Ingenia

Philips Ingenia MRT verfügt über eine 70 cm weite Öffnung des Magneten statt und bietet so den Patienten mehr Raum und damit eine entspanntere Untersuchung.

Dr. Helmut Klein

Dr. Helmut Klein, Radiologie-Institut, Gesundheitszentrum Steyr

Weitere Informationen nur für Journalisten:

Mag. Ingun Metelko

Philips Austria, Konzernkommunikation
Triester Straße 64,
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Tel: +43/1/60101-1451

Fax: +43/1/60101-1500

Email: ingun.metelko@philips.com

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Über Royal Philips Electronics

Royal Philips Electronics mit Hauptsitz in den Niederlanden ist ein Unternehmen mit einem vielfältigen Angebot an Produkten für Gesundheit und Wohlbefinden. Im Fokus steht dabei, die Lebensqualität von Menschen durch zeitgerechte Einführung von technischen Innovationen zu verbessern. Als weltweit führender Anbieter in den Bereichen Healthcare, Lifestyle und Lighting integriert Philips – im Einklang mit dem Markenversprechen "sense and simplicity" – Technologien und Design-Trends in neue Lösungen, die auf die Bedürfnisse von Menschen zugeschnitten sind und auf umfangreicher Marktforschung basieren. Philips beschäftigt in mehr als 100 Ländern weltweit etwa 122.000 Mitarbeiter. Mit einem Umsatz von 22,6 Milliarden Euro im Jahr 2011 ist das Unternehmen marktführend in den Bereichen Kardiologie, Notfallmedizin und bei der Gesundheitsversorgung zuhause ebenso wie bei energieeffizienten und innovativen Lichtlösungen sowie Lifestyle-Produkten für das persönliche Wohlbefinden. Außerdem ist Philips führender Anbieter von Rasierern und Körperpflegeprodukten für Männer, tragbaren Unterhaltungs- sowie Zahnpflegeprodukten.

Mehr über Philips im Internet: www.philips.at 

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