Philips BlueTouch und PulseRelief ermöglichen Patienten individuelle


Diskrete Steuerung per App:

September 4, 2014

Wien – Etwa zwei Drittel der Österreicher leiden unter Rückenbeschwerden, viele unter chronischen Schmerzen des Bewegungsapparates wie Knie, Hüfte oder Lendenwirbelsäule. Dies kann die Lebensqualität stark beeinträchtigen. Auf der IFA in Berlin präsentiert Philips zwei App-gesteuerte, kabellose Produkte als Alternative zur konventionellen Behandlung mit Schmerztabletten. Sie ermöglichen ein individuelles Schmerzmanagement und bieten Betroffenen die Möglichkeit, wieder ein aktiveres Leben zu führen. Beide Geräte werden dezent unter der Kleidung getragen und sind somit problemlos in den Alltag integrierbar. BlueTouch wurde speziell für die Anwendung im Rückenbereich entwickelt. Es nutzt blaues LED-Licht, das die körpereigene Selbstheilung aktiviert. PulseRelief kann zur Linderung von Muskel-Skelett- sowie Gelenk- und Arthritisschmerzen eigesetzt werden. Es basiert auf der TENS1-Therapie, bei der durch elektrische Stimulation die eigenen Schmerzunterdrückungs­mechanismen des Körpers angeregt werden. Die Bedienung beider Geräte erfolgt bequem mit dem iPhone oder iPad – so ist auch eine Anwendung am Arbeitsplatz oder unterwegs diskret möglich. Die Philips Treatment App bietet neben der reinen Steuerung eine Reihe von Funktionen, wie zum Beispiel die Auswahl voreingestellter Anwendungen und Intensitätslevels, ein Behandlungstagebuch oder ein Aktivitätsprofil.

 

„Körperliche Betätigung ist äußerst förderlich für Menschen mit chronischem Leiden. Doch viele haben schlichtweg Angst, sich zu bewegen und versuchen, sich zu schonen – ein Teufelskreis, der im Zweifel zu stärkeren Beschwerden führt“, so Stefanie Arndt-Belkadi, Marketing Manager Pain Relief Philips DACH. „Unser Ziel ist es, den Bewegungsapparat der Patienten zu stärken sowie die Fähigkeit zu unterstützen, die Beschwerden selbst aktiv anzugehen. Mit den Vorgängermodellen von BlueTouch und PulseRelief konnten wir bereits signifikante Erfolge erzielen. Die neue App-basierte Range erleichtert die Anpassung an die individuellen Behandlungsbedürfnisse der Menschen. Der Behandlungsverlauf wird dokumentiert, um die Absprache mit dem Arzt zu optimieren“, so Arndt-Belkadi weiter.

 

Philips BlueTouch

Philips BlueTouch kann Rückenschmerzen mithilfe von blauem LED-Licht reduzieren. Es funktioniert ohne Kabel und wird mit verstellbaren Haltebändern aus hochwertigen Textilien am oberen oder unteren Rückenbereich fixiert. Studien belegen2, dass die von Philips entwickelte Technologie mithilfe von blauem LED-Licht körpereigene natürliche Prozesse anregt. Trifft blaues LED-Licht auf die menschliche Haut, wird dort das körpereigene Molekül Stickstoffmonoxid (NO) freigesetzt und bis zum schmerzenden Muskel transportiert. Das kleine Molekül zeigt große Wirkung: NO fördert die Durchblutung und so wird die Versorgung des Muskels mit Sauerstoff und Nährstoffen verbessert. Gleichzeitig können schmerzauslösende Substanzen besser abtransportiert werden. Diese Prozesse führen zu einer Entspannung der Muskulatur. Das Behandlungsgerät besteht aus flexiblen LED-Einheiten. Die dabei entstehende Wärme hat einen angenehmen und entspannenden Effekt auf den Schmerz. Es kann bis zu zweimal täglich angewendet werden.3 Durch die Verbindung mit dem iPhone oder iPad lassen sich Bandbreite und Intensität der Behandlung steuern und bei Bedarf auch stoppen. Zusätzlich listet ein in die App integriertes Tagebuch die verwendeten Einstellungen.

 

Philips PulseRelief

Das Philips PulseRelief basiert auf der TENS-Technologie, auch Reizstromtherapie genannt. Sie ermöglicht es, leichte bis mitteschwere chronische Schmerzen des Bewegungsapparates zu lindern4. Dabei werden zunächst selbsthaftende Elektroden an der zu behandelnden Körperregion, zum Beispiel dem Knie, angebracht und über eine Magnetverbindung mit den zwei PulseRelief-Einheiten verbunden. Die Elektroden optimieren die gleichmäßige Verteilung der Impulse über den ausgewählten Körperbereich. Bei der Behandlung werden durch elektrische Pulse die Nerven unter der Haut stimuliert. So können Endorphine freigesetzt werden, die die natürliche Fähigkeit des Körpers anregen, Schmerzen zu hemmen – die Weiterleitung von Schmerzsignalen zum Gehirn wird unterbrochen. Gesteuert wird das PulseRelief Gerät mit dem iPhone oder iPad. Je nach Bedarf und persönlichem Schmerzempfinden kann zwischen 15 TENS Programmen, fünf EMS Programmen und 60 verschiedenen Intensitätsstufen gewählt werden.

 

Philips BlueTouch ist ab September 2014 zum Preis von 229,00 Euro (UVP) und PulseRelief ab November 2014 zum Preis von 139,00 Euro (UVP) im Handel erhältlich.

 

Alle Philips Highlights: www.philips.at/produktpresse 



1 Transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS).

2 Quelle: Prof. Dr. Hubert J. Bardenheuer (Universitätsklinikum Heidelberg), Vortrag Frankfurt, 7. März 2013 re the use of BlueTouch for chronic musculoskeletal back pain.

3 Die Länge der einzelnen Behandlungen hängt von der gewählten Intensitätsstufe ab: In Modus 1 (sanft) sollte das Gerät maximal 30 Minuten benutzt werden, in Modus 2 (medium) 20 Minuten und in Modus 3 (stark) 15 Minuten.

4 Quelle: M. Johnson, M. Martinson (2007). Efficacy of electrical nerve stimulation for chronic musculoskeletal pain: A meta-analysis of randomised controlled trials. Pain 130, 157-165.

Philips BlueTouch

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Weitere Informationen für Medien:

Mag. Johanna Höllriegl

Philips Consumer Lifestyle

Mobil: 0664 380 6717

E-Mail: johanna.hoellriegl@philips.com 

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Über Royal Philips

Royal Philips (NYSE: PHG, AEX: PHIA), mit Hauptsitz in den Niederlanden, ist ein Unternehmen, das auf Gesundheit und Wohlbefinden ausgerichtet ist. Im Fokus steht die Verbesserung der Lebensqualität der Menschen mit innovativen Lösungen aus den Bereichen Healthcare, Consumer Lifestyle und Lighting. Philips beschäftigt etwa 113.000 Mitarbeiter in mehr als 100 Ländern und erzielte in 2013 einen Umsatz von 23,3 Milliarden Euro. Das Unternehmen gehört zu den Marktführern in den Bereichen Kardiologie, Notfallmedizin, Gesundheitsversorgung für zuhause sowie energieeffizienten Lichtlösungen. Außerdem ist Philips einer der führenden Anbieter im Bereich Mundhygiene sowie bei Rasierern und Körperpflegeprodukten für Männer. Mehr über Philips im Internet: www.philips.at.

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Philips feiert 100 Jahre Forschung

1914 gründeten die Unternehmer Anton und Gerard Philips im niederländischen Eindhoven das erste Philips Forschungslabor. Unter der Leitung des renommierten Physikers Dr. Gilles Holst wurde sich im „Natuurkundig Laboratorium (NatLab)“ zunächst auf die Entwicklung neuer Lichtquellen und Funktechnik und Elektronik konzentriert. Heute – 100 Jahre später – unterhält Philips eine der weltweit größten unternehmenseigenen Forschungseinrichtungen. Mit dem in Eindhoven angesiedelten Hauptsitz und sechs internationalen Standorten in Nordamerika, Europa und Asien beschäftigt Philips Research mehr als 1.500 Mitarbeiter aus 50 Ländern und hat bisher über 100.000 Patente angemeldet. Weitere Informationen finden Sie hier..